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Grippeimpfung: Das sollten Sie wissen!

Die echte Grippe, oder auch Influenza, kann für bestimmte Risikogruppen gefährlich werden. Wer dazu gehört und weitere wichtige Antworten finden Sie hier!

Mit einer Grippeimpfung sind auch Menschen mit erhöhtem Risiko vor einem schweren Verlauf der Erkrankung in der kalten Jahreszeit gut geschützt.
Mit einer Grippeimpfung sind auch Menschen mit erhöhtem Risiko vor einem schweren Verlauf der Erkrankung in der kalten Jahreszeit gut geschützt. © Foto: djd/Sanofi/Getty

(djd). Die echte Grippe, oder auch Influenza, kann vor allem für Menschen, die zu bestimmten Risikogruppen gehören, zu einer gefährlichen Erkrankung werden. Daher sollten sich diese unbedingt dagegen impfen lassen. Doch wer gehört dazu, wann ist der beste Zeitpunkt und kann man sich gegen Grippe und Covid-19 an einem Termin gleichzeitig impfen lassen? Hier gibt es wichtige Antworten.

Vom Herbst bis zum Frühling ist Grippesaison. Im vergangenen Jahr ist die große Welle wohl auch aufgrund der Corona-Maßnahmen ausgeblieben. Aber für diesen Winter wird aufgrund steigender Mobilität und nachlassender AHA-Maßnahmen wieder mit höheren Fallzahlen gerechnet. Gerade für Menschen mit erhöhtem Risiko für einen schweren Verlauf ist die Grippe eine ernste Erkrankung, die zu Komplikationen wie Lungenentzündung, Herzinfarkt, Schlaganfall und sogar zum Tod führen kann. Oft ist danach auch die Lebensqualität langfristig eingeschränkt. Am besten ist es deshalb, die Grippe gar nicht erst zu bekommen. Wer sich dagegen impfen lässt, kann gut geschützt in die kalte Jahreszeit gehen.

Ein schwerer Grippeverlauf kann die Lebensqualität langfristig einschränken.
Ein schwerer Grippeverlauf kann die Lebensqualität langfristig einschränken. © Foto: djd/Sanofi

1. Wer sollte sich gegen die Grippe impfen lassen?

Laut der Ständigen Impfkommission (STIKO) gilt die Impfempfehlung für:
- alle Menschen ab 60 Jahren
- Personen mit Grunderkrankungen wie Atemwegs-, Herzkreislauf-, Leber- und Nierenkrankheiten, neurologischen Krankheiten wie Multipler Sklerose, Immunschwächen (z. B. HIV) und Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes
- Schwangere ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel (bei Grunderkrankungen im ersten Drittel)
- Bewohner und Bewohnerinnen von Alters- und Pflegeheimen
- medizinisches Personal und Berufstätige mit viel Publikumskontakt
- enge Kontaktpersonen von Patientinnen und Patienten mit erhöhtem Risiko.

Da die Wirksamkeit der Grippeimpfung bei älteren Erwachsenen geringer sein kann, sind Hochdosis-Grippe-Impfstoffe für Menschen ab 60 Jahren entwickelt worden, die einen besseren Grippeschutz benötigen. Die STIKO empfiehlt daher allen Personen ab 60 Jahren ab Herbst 2021 einen Hochdosis-Grippe-Impfstoff.

Für ältere Menschen gibt es einen hochdosierten Grippe-Impfstoff, der laut der Empfehlung der STIKO für alle Menschen ab 60 Jahren empfohlen ist.
Für ältere Menschen gibt es einen hochdosierten Grippe-Impfstoff, der laut der Empfehlung der STIKO für alle Menschen ab 60 Jahren empfohlen ist. © Foto: djd/Sanofi/Getty Images/Konstantin Yuganov

2. Wie groß muss der Abstand zur Covid-19-Impfung sein?

Die Impfungen können laut aktueller STIKO-Empfehlung bei einem Termin durchgeführt werden. Das ist vor allem für diejenigen interessant, die im Herbst noch eine (Auffrisch-)Impfung gegen Corona bekommen sollen.

3. Muss ich Angst vor Impfreaktionen haben?

Die eingesetzten Grippeimpfstoffe sind gut verträglich. Typische Impfreaktionen können Rötungen, Schwellungen und Schmerzen an der Einstichstelle sein. Es können auch Erkältungssymptome wie Fieber, Frösteln oder Kopfschmerzen auftreten. Die meisten dieser Reaktionen traten innerhalb der ersten 3 Tage nach der Impfung auf und klangen innerhalb von 3 Tagen nach Beginn ab.

4. Wann sollte ich mich gegen Grippe impfen lassen?

Am besten macht man gleich für den Beginn der Grippesaison, also für Oktober oder November, einen Termin aus. Der Piks kann aber auch noch mitten in der laufenden Saison nachgeholt werden – die Impfung ist sinnvoll bis ins neue Jahr hinein. Denn die Grippesaison erreicht in der Regel ihren Höhepunkt erst nach dem Jahreswechsel - und jede verhinderte Grippeerkrankung zählt.