Anzeige

Große Jobbörse am 10. Oktober

Auch im nächsten Jahr bleiben die Dresdner Verkehrsbetriebe ihrem guten Ruf als verlässliche Ausbildungsstätte und sicherer Arbeitgeber treu.

© null

So stellen sie auch 2021 wieder 46 neue Azubis ein und suchen darüber hinaus Bau- und Verkehrsingenieure, Gleisbauer, Mechatroniker, IT-Spezialisten und Busfahrer. Die Berufe werden beim DVBAusbildungstag 2020 in Gruna vorgestellt. Wegen der Pandemie ist diesmal eine Voranmeldung erforderlich.

Rechtzeitig Termin vereinbaren: Informationstag im Busbetriebshof
Ob Fachkraft im Fahrbetrieb, Servicespezialist oder Gleisbauer – die Verkehrsbetriebe bieten für junge Erwachsene acht verschiedene Ausbildungen an. Alle Berufe sind für Mädchen und Jungen gleichermaßen geeignet. Nach erfolgreicher Ausbildung haben sie gute Chancen, in langfristige Arbeitsverhältnisse übernommen zu werden. Am 10. Oktober werden die verschiedenen Berufe von 10 bis 16 Uhr im DVB Betriebshof Gruna an der Tiergartenstraße vorgestellt. An einem Jobwechsel Interessierte können sich dort ebenfalls informieren. Anders als in den letzten Jahren muss diesmal die Anzahl der gleichzeitig anwesenden Teilnehmer begrenzt werden. Deshalb ist es notwendig, sich vorher im Internet unter www.dvb.de/ausbildungstag anzumelden. Dort kann man ein Zeitfenster für die individuelle Beratung vereinbaren.

Für unentschlossene Berufsanfänger: Per Speed-Dating zum richtigen Job 
DVB gut und schön, aber woher soll ich eigentlich wissen, was zu mir passt? Um das herauszufinden, bieten die anwesenden Mitarbeiter der Personalabteilung ein Speed-Dating zur Jobauswahl an. Nach wenigen Fragen und Antworten wird dann schnell klar, wo das Interesse der potenziellen Azubis liegt. Soll es lieber das Büro oder eher der tägliche Fahrbetrieb sein? Bin ich in der Werkstatt vielleicht besser aufgehoben, weil meine Interessen im technischen Bereich liegen? Im Anschluss an das Speed-Dating kann man sich Tipps und Hinweise zur Bewerbung holen: Welche Unterlagen brauche ich? Wie sollte das Bewerbungsschreiben aufgebaut sein? Wie funktioniert das neue Onlineverfahren? Wer will, kann seine fertige Bewerbung gleich mitbringen und auf Herz und Nieren prüfen lassen.

Busfahren im Selbstversuch
Wer schon konkretere Vorstellungen für den künftigen Job hat, kann sich auf dem Gelände des Betriebshofes gleich ausprobieren – sei es am Steuer eines echten Linienbusses bei einer Übungsrunde, im Fahrsimulator der Straßenbahn, beim Schweißen, Bohren, Drehen oder Löten. In der Kfz-Werkstatt dürfen sich angehende Azubis unter fachkundiger Anleitung bei der Fehlersuche oder Unterbodenkontrolle ausprobieren, Räder selber wechseln oder eine Durchsicht am Bus testen. Dafür stehen erprobte Azubis als Assistenten bereit. „Wir haben die besten Erfahrungen gemacht, wenn unsere Jugendlichen die Fragen der Gleichaltrigen direkt beantworten, einfach weil sie ihre Sprache sprechen, ihre Lebensrealität und vielleicht auch den einen oder anderen Zweifel ganz genau kennen und am besten ausräumen können“, sagt Ausbildungschefin Kati Fach.

Mit dem Vorstand im Gespräch
Wer Tochter oder Sohn allein auf Erkundung schickt, muss sich inzwischen nicht langweilen: Bei einer Tasse Kaffee lässt sich am lockersten ins Gespräch kommen – ob nun mit dem zuständigen DVB-Vorstand Lars Seiffert oder der Personalchefin Kristin Grund. Währenddessen können die kleinen Geschwister der Bewerber im Spieleparadies abtauchen. Wer schon eine fertige Ausbildung oder ein passendes Studium hat, kann sich ebenfalls vor Ort informieren. Die DVB suchen 2021 fast 60 Busfahrer, Techniker und Ingenieure. Aber auch für berufliche Neueinsteiger gilt diesmal: bitte vorher anmelden!

Luisenhof bleibt mit Ersatzbus erreichbar: Rekonstruktion der Standseilbahn liegt im Zeitplan

© PR/DVB AG

Noch bis Mitte Februar 2021 wird die historische Dresdner Standseilbahn rekonstruiert. Dann ist die Bahn wieder bereit für den Fahrgastbetrieb zwischen Körnerplatz und Weißer Hirsch. Aktuell arbeiten die Fachleute in der Talstation, an der Stützmauer oberhalb des Burgberges sowie am Viadukt, das parallel zur Grundstraße verläuft. Diese Projekte müssen bis Weihnachten abgeschlossen sein. Danach konzentriert sich alles auf die Modernisierung der Seilbahnsteuerung und den Einbau des neuen Zugseiles. Zum Schluss sind Testfahrten und die Schulung des Personals geplant. Vor der Inbetriebnahme steht die TÜV-Prüfung an. Die Erneuerung des technischen Denkmals kostet insgesamt rund drei Millionen Euro. Dafür erhalten die Dresdner Verkehrsbetriebe 1,7 Millionen Euro Fördermittel vom Freistaat Sachsen.

Mit dem Neubau eines Funktionsgebäudes in der Talstation kann der Fahrdienstleiter die Bahn künftig von oben und unten steuern. Das war bisher nur von der Bergstation aus möglich. Dafür wird die in die Jahre gekommene Steuerungstechnik modernisiert. Außerdem alle Leitungen entlang der Strecke, die Brandmelde-, Notruf- und Videoanlagen, die elektronische Fahrgastinformation, die Datenkabel sowie die Bedienpulte zur Steuerung der Bahn. Neue automatische Schiebetore an den Ein- und Ausgängen der beiden Stationen steuern den Fahrgaststrom.

Ersatzverkehr zum Weißen Hirsch
Der Luisenhof bleibt während der Rekonstruktion erreichbar. Zwischen Körnerplatz und Bergstation wird ein Ersatzverkehr für die Standseilbahn angeboten. Der Pendelbus ist wochentags zwischen 6:30 und 21:30 Uhr sowie am Wochenende zwischen 9:00 und 21:30 Uhr immer halbstündlich unterwegs. Am Körnerplatz startet er an der Bushaltestelle in Richtung Schillerplatz und fährt über die Schillerstraße und die Haltestelle Plattleite bis zum Luisenhof. Für die Mitfahrt genügt ein gültiger DVB-Fahrschein. Das Restaurant Luisenhof bietet seinen Besuchern zusätzlich einen eigenen kostenfreien Shuttle-Service an.

Wissen über Fahrpreise und Tarifzonen überflüssig: Ab Oktober fahren Abo-Kunden der DVB auch Leihautos zum Spartarif: FAIRTIQ-App berechnet Ticketpreis automatisch

© PR/DVB AG

Fragende Blicke an der Haltestelle, unsichere Touristen vor dem Ticketautomaten – das könnte der Vergangenheit angehören. Die am 1. September von Dresdner Verkehrsbetrieben (DVB) und Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) eingeführte Handy-App FAIRTIQ berechnet den richtigen Preis für einen Fahrschein in Bus, Straßen- oder S-Bahn ganz automatisch. Dabei spielt es keine Rolle, wie häufig man pro Tag fährt. Wird beispielsweise ab der  dritten Einzelfahrt der Preis eines Tagestickets überschritten, berechnet FAIRTIQ nur den günstigeren Tageskartentarif. Das System erkennt auch die Mitfahrt auf den Fähren oder in den Bergbahnen.

Wischen beim Ein- und Aussteigen
Für die Nutzung der kostenlosen App genügt eine einmalige Registrierung. Zur Abrechnung hinterlegt man eine Bankverbindung, eine Kreditkarte oder ein PayPal-Konto. Das warʼs schon. Wer dann in Dresden oder im VVO-Gebiet unterwegs ist, muss beim Einsteigen nur die App aufrufen und auf dem Handy per Wischbewegung das Einsteigen signalisieren. Gleiches gilt, wenn man das Fahrzeug verlässt. Und wer mal das Abmelden vergisst, wird nach wenigen Minuten von der App erinnert. So fallen keine unerwünschten Kosten an. Alle Daten sind umfangreich vor Fremdzugriff geschützt. Wer nur gelegentlich mit Bus und Bahn fährt, wird die einfache App schätzen. Sie macht jedes Wissen über Fahrpreise und Tarifzonen überflüssig.

App auch für Abo-Kunden interessant
„Wer ein Smartphone besitzt, fand noch nie auf so simple Weise Zugang zum öffentlichen Nahverkehr“, sagt DVB-Projektleiter Sascha Heiser. Entsprechend zufrieden ist er über die Nutzerzahlen der neuen App, die schon kurz nach dem Systemstart in die Höhe schnellten. FAIRTIQ ist aber auch für Abo-Kunden interessant, die mal über ihre eigene Tarifzone hinausfahren möchten, etwa um einen Ausflug ins Umland zu unternehmen. „Für solche Fälle kann man im System sein Abo hinterlegen und bezahlt mit FAIRTIQ lediglich den Anschlussfahrschein. Dem Kontrolleur zeigt man dann die Monatskarte und das Handy vor.“

Verfügbarkeit durch technischen Fortschritt
Was vor einigen Jahren wegen des hohen technischen Aufwands undenkbar war, erledigt jetzt die vorhandene Mobilfunktechnik. Auch im gesamten Verkehrsnetz der Schweiz und in Österreich ist die FAIRTIQ-App nutzbar. In Deutschland funktioniert sie außer im gesamten VVO-Gebiet bereits im Verkehrsverbund Mittelthüringen sowie in den Städten Halle (Saale), Göttingen, Aschaffenburg und Flensburg.

Erweiterung geplant
In der aktuellen Ausbaustufe berücksichtigt die App bisher nur Einzelreisende. In Zukunft soll das System auch auf kleine Gruppen oder Familien erweitert werden. Eine weitere mögliche Option wäre die Berücksichtigung von Fahrten über mehrere Tage.

Ab Oktober fahren Abo-Kunden der DVB auch Leihautos zum Spartarif: FAIRTIQ-App berechnet Ticketpreis automatisch MOBIbikes entwickeln sich zum Renner

© PR/DVB AG

Die MOBIbikes haben sich seit ihrer Einführung am 17. August schon zum echten Renner entwickelt. Abo-Kunden der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) erhalten aber nicht nur 30 Freiminuten auf den gelben Drahteseln, ab Oktober können sie auch das Carsharing-Angebot der Firma teilAuto vergünstigt benutzen. Dafür wird die Marke MOBI um das MOBIcar erweitert. 

MOBIbikes oft ausgeliehen Seit ihrer Einführung werden die gelben MOBIbikes stark genutzt. „Schon in den ersten zwei Wochen haben Kunden die neuen Räder täglich bis zu 3.400 Mal ausgeliehen“, ist DVB-Projektleiterin Julia Keller begeistert. „Das sind für jedes der 1.000 Räder, die an den MOBIpunkten oder im Stadtzentrum zur Ausleihe bereitstehen, rechnerisch mehr als drei Fahrten pro Tag!“ Zum Vergleich: Kraftfahrzeuge legen in der Stadt nur 1,07 Wege pro Tag zurück. Inzwischen sind die gelben Fahrräder gut sichtbarer Bestandteil der Innenstadt und haben das Mobilitätsverhalten der Dresdnerinnen und Dresdner offenbar schon beeinflusst. „Wir bekommen viel Zuspruch und wertvolle Rückmeldungen zur Nutzung der MOBIbikes“, so Keller. Die Nutzer würden je nach Wetterlage oft das eigene Fahrrad stehen lassen und eine Strecke mit Bus und Bahn zurücklegen, die Rückfahrt dann aber lieber mit den gelben Leihrädern antreten – oder umgekehrt. Das macht Mobilität flexibel. 

Mehr Räder und größere Verfügbarkeit
„Wir arbeiten jetzt daran, die Anzahl der Räder zu erhöhen und die Verfügbarkeit auch auf die äußeren Stadtbezirke auszuweiten, wo es derzeit noch Lücken gibt“, erläutert Keller. Dass die Einführung des Angebots so großen Erfolg haben würde, „konnten sich selbst die größten Optimisten bei uns nicht vorstellen“. Der große Zuspruch liegt laut Julia Keller vor allem an der einfachen Handhabung: Zum Freischalten muss nur die Abo-Karte für einige Sekunden auf das Lesegerät am Fahrrad aufgelegt werden, dann ist das Fahrradschloss entsperrt. Zur Rückgabe des MOBIbikes reicht das Zuschieben des Schlosses. Die ersten 30 Minuten pro Fahrt sind für Abo-Kunden der DVB kostenlos. Eine Bitte an alle Nutzer der MOBIbikes gibt die Projektleiterin noch mit auf den Weg: „Bitte stellen Sie die Räder immer am Rand ab und parken Sie die Gehwege nicht zu.“ Und falls mal ein Rad im Sturm umgefallen ist, hilft das Aufheben dabei, ein ordentliches Stadtbild zu pflegen. Marke MOBI wird um Leihautos erweitert Ab Oktober können Abo-Kunden der DVB an allen MOBIpunkten sowie den teilAuto-Stationen auch Autos günstiger ausleihen. Um eines der 20 neuen MOBIcars oder der anderen 300 in Dresden verfügbaren Carsharing-Autos zu benutzen, genügt eine einmalige Registrierung bei der Partnerfirma teilAuto. Natürlich muss man im Besitz eines gültigen Führerscheins sein. Per Handy-App oder im Internet kann man sich dann sein Auto reservieren. DVB-Stammkunden profitieren hier von Sonderkonditionen des MOBIcar-Tarifs. Ist sonst für das Anmieten eines teilAutos eine Kaution sowie eine Grund- und Startgebühr fällig, entfällt das alles für Abo-Kunden der DVB. Sie bezahlen ausschließlich die Nutzungszeit und Kilometerkosten. Diese liegen, gestaffelt nach Entfernung und Größe des Autos, zwischen 17 und 35 Cent pro Kilometer. Um Tankkosten, Reinigung, KFZ-Steuer und Werkstattbesuche kümmern sich andere. Über einen Verbund verschiedener Carsharing-Anbieter können Fahrzeuge auch international ausgeliehen werden.

Weitere Informationen erhalten Sie in der aktuellen Veröffentlichung des "DVB Einsteiger"

© PR