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Meister der Tarnung

Ein Fidschileguan-Pärchen soll in das neue Orang-Utan-Haus im Zoo Dresden ziehen. Derzeit kann man das männliche Jungtier im Terrarium sehen.

Fidschileguane verstecken sich gern im Blattwerk.
Fidschileguane verstecken sich gern im Blattwerk. © Foto: Thorsten Eckert

Im Terrarium des Zoo Dresden leben Reptilien, Amphibien und Süßwasserfische, darunter zum Beispiel Smaragdwarane, Australische Süßwasserkrokodile und verschiedene Schlangen. Ein besonderer Bewohner ist der Fidschileguan. Bis zu 70 Zentimeter groß und bis zu 20 Jahre alt können Fidschileguane werden.

Im Zoo Dresden leben derzeit drei Tiere dieser seltenen und auf Fidschi und Tonga beheimateten Leguanart: ein neun Jahre altes Männchen sowie ein jüngeres Pärchen. Da das Weibchen jedoch noch nicht geschlechtsreif ist und die beiden Männchen sich auch lieber aus dem Weg gehen, sind derzeit alle drei Tiere getrennt untergebracht. Für die Besucher zu sehen ist derzeit das jüngere Männchen – jedenfalls, wenn man nicht gleich aufgibt.

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„Eher ein Draufgänger“
„Eher ein Draufgänger“

Tonga, der neue Elefantenbulle im Zoo Dresden, hat sich gut eingelebt. Auch beim Training macht er Fortschritte.

„Die Leguane sind Baumbewohner und verstecken sich gern“, sagt Tierpflegerin Lucia Schiecke. Das geht auch leicht: Das Weibchen ist einheitlich grün, und auch die Männchen „verschwinden“ quasi mit ihrem in verschiedenen Grüntönen und in Bändern gezeichneten Schuppenkleid im Blattwerk. „Deswegen muss man manchmal ganz genau hinschauen, bis man sie entdeckt“, sagt Schiecke. Ihr Tipp: Die oberen Äste beobachten, denn hier fühlen sich die Tiere am wohlsten. „Auf den Boden kommen sie eigentlich nur zur Eiablage.“

Pärchen zieht ins Orang-Utan-Haus

Vielleicht wird das dann in einigen Jahren im neuen Orang-Utan-Haus geschehen, denn das junge Pärchen soll künftig dort mit einziehen. Bis dahin genießen sie ihre Einzelbetreuung. Dabei legen sie durchaus unterschiedliche Vorlieben an den Tag. Überwiegend fressen sie alle pflanzlich: Obst, Gemüse, Salat. Das jüngere Männchen frisst aber mitunter auch mal an der „Inneneinrichtung“, also den Hibiskusblättern. Das Weibchen und das ältere Männchen mögen es hingegen deftig und verspeisen auch ab und zu mal eine Schwarzkäferlarve und andere Insekten.

Spenden für das neue Orang-Utan-Haus

Das Bauprojekt für die Orang-Utans wird voraussichtlich 17 Millionen Euro kosten. Zehn Prozent davon soll der Zoo Dresden durch Spendengelder finanzieren und bittet daher um Unterstützung. Gespendet werden kann hier online oder per Überweisung auf das folgende Konto:

Zoo Dresden GmbH
IBAN DE66 8505 0300 0225 8174 38
BIC OSDDDE81XXX
Ostsächsische Sparkasse Dresden

Kontakt und weitere Informationen

Zoo Dresden GmbH
Tiergartenstraße 1
01219 Dresden

Telefon: 0351 - 47 80 60
[email protected]
www.zoo-dresden.de

Hier geht es zur Zoowelt auf sächsische.de