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#PeaceBell von Michael Patrick Kelly an der Ostra-Allee

Die Glocke aus Kriegsschrott ist der Mittelpunkt der Ausstellung #PeaceBell, die vom 9. bis 29 Mai im Foyersaal im Haus der Presse zu sehen ist. Kunstliebhaber können eine spezielle Dresden-Edition der Glocke erwerben.

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Kunstliebhaber können eine spezielle Dresden-Edition der Glocke erwerben.
Kunstliebhaber können eine spezielle Dresden-Edition der Glocke erwerben. © PR/PeaceBell

Das Symbol für Frieden besteht aus Resten von Granaten und Patronenhülsen – der Sänger und Künstler Michael Patrick Kelly hat seine #PeaceBell aus Kriegsschrott aus aller Welt herstellen lassen. Einst war es andersherum, wurden Glocken während des ersten und zweiten Weltkriegs eingeschmolzen, um Munition aus ihnen zu gewinnen.

Und so zeigt die Ausstellung im Haus der Presse nicht nur die 800 Kilogramm schwere Friedensglocke und eine umfangreiche Dokumentation ihres Entstehungsprozesses, sondern auch Kriegsüberbleibsel, aus denen die #PeaceBell besteht.

#PeaceBell - Mehr als ein Kunstprojekt

Neben dem Frieden lauert der Krieg – schon lange nicht mehr war dieses Thema in Europa so präsent wie in den vergangenen Monaten. Umso mehr möchte Michael Patrick Kelly mit seinem Projekt #PeaceBell darauf aufmerksam machen, wie wichtig eine Abkehr vom Radikalismus und der Zusammenhalt in einer Welt voller Aufruhr, Spaltung und Krieg sind. Der Künstler sieht in der Ausstellung mehr als ein Kunstprojekt, auf dem er auch eigene Originalkunstwerke zeigt. Vielmehr ist #PeaceBell seit 2018 zu einem Bildungs- und Sozialprojekt mit großer Reichweite geworden, dessen übergeordnetes Thema der Frieden ist.

Zum ersten Mal präsentiert wurde die in einer über 300 Jahre alten Glockengießerei hergestellte #PeaceBell am 11. November 2018 in der evangelischen Christuskirche in Mainz. Seither wandert die Glocke mitsamt einer eigens konzipierten Ausstellung vor allem durch Deutschland und Europa. Städte wie Mainz, Koblenz oder Wien haben sich bereits eine eigene #PeaceBell zugelegt, um sie für ihre Friedensarbeit einzusetzen. Nach einer Station in der Dresdner Frauenkirche ist die Glocke nun vom 9. bis 29. Mai in der dazugehörigen Ausstellung im Haus der Presse in Dresden zu sehen. Konzipiert und begleitet wird die Ausstellung und das #PeaceBell Projekt vom artstar Verlag Düsseldorf sowie von der Association for Art in Public gGmbH.

Dresden-Edition im DDV Lokal

Wer eine eigene #Peacebell zu Hause haben möchte, kann sich einer der Miniatur #Peacebells der limitierten Dresden-Edition sichern. Die kleinen, ebenfalls aus Kriegsschrott und Bronze gegossenen Glocken sind mit einem speziellen Farbüberzug gestaltet und durch das Signet der Dresdner Frauenkirche gekennzeichnet. Ein von Michael Patrick Kelly handsigniertes Echtheitszertifikat liegt jeder Glocke bei.

Die Dresdner Peacebells sind nach Vorbestellung in den DDV Lokalen und unter ddv-lokal.de für 425 Euro erhältlich. Pro verkaufter Glocke gehen 50 Euro als Spende an die Organisation Art Helps sowie an die Frauenkirche Dresden.

#Peacebell

Ausstellung im Haus der Presse
Ostra-Allee 20
01069 Dresden

9. bis 29. Mai 2022
Täglich 10 bis 18 Uhr

Eintritt: 3 Euro Erwachsene, 2 Euro mit SZ-Card/ermäßigt, 1 Euro für Schüler