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Ab 2021 Ökostrom für Dresdner Bahnen

Klimaneutral mobil: Ab 2021 bestellen die DVB nur noch Ökostrom. Dann werden die Straßenbahnen mit 100 Prozent sauberer Energie angetrieben.

Ab dem kommenden Jahr fahren die Dresdner Straßenbahnen nahezu klimaneutral mit grünem Strom der DREWAG.
Ab dem kommenden Jahr fahren die Dresdner Straßenbahnen nahezu klimaneutral mit grünem Strom der DREWAG.

Die Tramfahrgäste fahren damit nahezu klimaneutral – sieht man von Bau und Instandhaltung der Fahrzeuge und Infrastruktur ab. Nicht nur für die Fahrleitung, sondern auch für Gebäude, Werkstätten, Haltestellen und alle Anlagen ordern die DVB ab Januar komplett grünen Strom.

Klimafreundlich mobil mit Bahn und Rad

„Damit wird Bahnfahren fast genauso umweltfreundlich wie Radfahren und Zufußgehen – ganz ohne CO2-Ausstoß, fossile Brennstoffe und Kernkraft“, sagt Vorstand Andreas Hemmersbach. „Unsere Kunden leisten so einen wichtigen Beitrag zum Erreichen der Klimaschutzziele.“ Die DVB beziehen ihren Strom von der DREWAG Stadtwerke Dresden GmbH. Sie ordern den „Dresdner Strom Natur“, der überwiegend in Wasserkraftanlagen in Europa produziert wird und auch einen Anteil an Photovoltaikstrom enthält. Die Herkunft des Ökostroms garantiert die DREWAG mit einem Zertifikat.

Beitrag zur Energie- und Mobilitätswende

„Als Großkunde setzen wir bewusst einen Impuls für die Energiewende“, sagt DVB-Vorstand Lars Seiffert. „Und wenn wir damit noch mehr überzeugte Kunden gewinnen, bringen wir gleichzeitig die Mobilitätswende voran.“ Mit einem Jahresverbrauch von 55,3 Gigawattstunden gehören die DVB zu den größten Stromverbrauchern in Dresden. Allein 49,1 Gigawattstunden benötigt der Straßenbahnbetrieb. Die Kosten dafür belaufen sich auf gut sechs Millionen Euro pro Jahr. Durch die Umstellung auf Ökostrom steigen sie um etwa 40.000 Euro.

© Umweltbundesamt

Stromverbrauch sinkt

Ebenso wichtig wie der Ausbau erneuerbarer Energien ist das Steigern der Effizienz. Die Dresdner Straßenbahnen benötigen immer weniger Fahrstrom, in den letzten fünf Jahren sank der Verbrauch um 4,5 Prozent. Dieser Trend soll fortgeschrieben werden, so das Ziel der DVB. Mit innovativer Technik im Bahnstromnetz und bei der Verkehrssteuerung werden weitere Potenziale gehoben. Schon heute nutzen Straßenbahnen die Bremsenergie für eigene Nebenverbraucher wie die Heizung und speisen den überschüssigen Teil in die Fahrleitung zurück. So kann sie von anderen Fahrzeugen im selben Netzabschnitt beim Beschleunigen genutzt werden. Besonders das Verbinden einzelner Fahrleitungsabschnitte zu einem nahezu durchgeschalteten Bahnstromnetz trägt zukünftig dazu bei, den Energieverbrauch weiter zu senken.

Energiesparende Verkehrsleittechnik

Moderne Verkehrsleitsysteme tragen ebenfalls zum Stromsparen bei. Das von der TU Dresden entwickelte Fahrerassistenzsystem für Straßenbahnen, das unnötiges Bremsen und Wiederanfahren zu vermeiden hilft, ist bereits auf der Nord-Süd-Verbindung im Einsatz. 2021 wird es auf die Ost-West-Verbindung und den Stadtring ausgeweitet und technisch komplett modernisiert. Perspektivisch soll es dann in den kommenden Jahren auch im gesamten Netz zum Einsatz kommen. Alles in allem ein guter Grund mehr, öfter die Straßenbahn zu nutzen – dem Klimaschutz, unseren Kindern und Enkeln zuliebe.

Keine erhöhte Infektionsgefahr im ÖPNV: Trotz Corona sicher in Bahn und Bus unterwegs

Mit einer speziell beklebten Straßenbahn beteiligen sich die DVB an der bundesweiten Kampagne #besserweiter. Sie wirbt um das Vertrauen der Fahrgäste in Zeiten von Corona.
Mit einer speziell beklebten Straßenbahn beteiligen sich die DVB an der bundesweiten Kampagne #besserweiter. Sie wirbt um das Vertrauen der Fahrgäste in Zeiten von Corona. © PR/DVB AG

Die täglich neuen Nachrichten und Zahlen zur Corona-Pandemie sind für viele Menschen Grund zur Besorgnis. Doch in Bahn und Bus können sie sich weiterhin sicher fühlen. Mehrere nationale und internationale Studien kommen zu der Erkenntnis, dass öffentliche Verkehrsmittel keine Orte erhöhter Infektionsgefahr sind. Darauf weist der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) mit der Kampagne #besserweiter hin, die derzeit in vielen deutschen Städten über die Sicherheit von Bahnen und Bussen informiert, so auch in Sachsen. Bundesministerium, Länder, Kommunen und Verkehrsunternehmen werben damit gezielt um das Vertrauen der Fahrgäste. Denn auch unter Corona-Bedingungen lassen sich die Klimaschutzziele nur mit einem leistungsstarken öffentlichen Nahverkehr erreichen.

Kein hohes Ansteckungsrisiko

„Ich bin Wiedereinsteiger*in“ lautet die zentrale Botschaft der Kampagne, der mehrere prominente Fahrgäste wie BAP-Frontmann Wolfgang Niedecken, TV-Arzt Dr. Eckart von Hirschhausen oder Handball-Legende Stefan Kretzschmar Gesicht und Stimme leihen. Sie alle werden auf den in diesen Wochen bundesweit zu sehenden Plakaten mit der Überzeugung zitiert: „Weil ich mir sicher bin, dass ich hier sicher bin.“ Denn auch in Zeiten von Corona gibt es zum Wiedereinstieg in öffentliche Nahverkehrsmittel viele gute Gründe und objektiv betrachtet auch keinen Anlass zur Sorge.

Günstig: kurze Reisezeiten, viel Luftaustausch

„Die Ansteckungsgefahr im öffentlichen Nahverkehr ist nicht höher als an anderen öffentlichen Orten – das ist das Ergebnis gleich mehrerer unabhängiger und wissenschaftlicher Untersuchungen aus dem In- und Ausland“, sagt Andreas Hemmersbach, DVB-Vorstand und VDV-Landesgruppenvorsitzender. Maskenpflicht, kurze Reisezeiten, ständige Belüftung und der damit einhergehende rasche Luftaustausch – all das trägt dazu bei, die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen. Angesichts der Studienergebnisse aus London, Tokio und zuletzt sogar aus New York können sich die Fahrgäste in den Nahverkehrsmitteln sicher fühlen, wenn sie die üblichen Regeln einhalten.

Vertrauen in Bus und Bahn nimmt wieder zu

Die verstärkten Aktivitäten aller Verkehrsunternehmen in Sachen Hygiene machen sich positiv im neuen „Vertrauensindex Bus & Bahn“ bemerkbar, mit dem der VDV repräsentativ das Sicherheitsgefühl der Menschen misst. Auch mehrere Befragungen der DVB-Kundschaft haben ergeben, dass die verstärkten Schutz- und Reinigungsmaßnahmen sehr hohe Zustimmungswerte erreichen. Positiv gesehen werden dabei unter anderem die regelmäßige Reinigung und Desinfektion der Fahrzeuge an Endpunkten und das Öffnen aller Türen an jeder Haltestelle. „Unsere im bundesweiten Vergleich recht hohen Fahrgastzahlen spiegeln das Vertrauen unserer Kunden wider“, so Hemmersbach

Schwarz-gelb trifft Gelb-schwarz: Fanprojekt Dresden verschönert Bahnstrom-Trafo

In Rufweite der Gleisschleife Weinböhla tauchten junge Graffiti-Künstler aus dem Landkreis Meißen das BahnstromTrafohaus in leuchtendes Gelb.
In Rufweite der Gleisschleife Weinböhla tauchten junge Graffiti-Künstler aus dem Landkreis Meißen das BahnstromTrafohaus in leuchtendes Gelb. © PR/DVB AG
Das Fanprojekt Dresden stärkt seit vielen Jahren Jugendliche und junge Erwachsene mit attraktiven Freizeit- und
Bildungsangeboten in ihrem Fandasein.
Das Fanprojekt Dresden stärkt seit vielen Jahren Jugendliche und junge Erwachsene mit attraktiven Freizeit- und Bildungsangeboten in ihrem Fandasein. © PR/DVB AG

„Mit der Linie 4 gemeinsam zu Dynamo“ – so steht es auf einem eher unscheinbaren Häuschen direkt an der Endhaltestelle der „4“ in Weinböhla. Seit Oktober erstrahlt die Trafostation in leuchtendem Gelb, und das hat einen ganz besonderen Grund: Vier jugendliche Dynamo-Fans haben das Gleichrichterunterwerk der Bahnstromversorgung mit farbigen Motiven gestaltet. Sie zeigen das gute Verhältnis zwischen der legendären Sportgemeinschaft und den Dresdner Verkehrsbetrieben (DVB). Die Aktion geht auf eine Initiative des Fanprojekt Dresden e.V. zusammen mit engagierten Mitarbeitern der DVB zurück.

Künstlerische Gestaltung statt illegaler Graffiti

Kreativität setzen wir keine Grenzen. Es ist eine Freude, diese Motive zu sehen. Die Gestaltung hebt sich von den üblichen, im Stadtbild vorhandenen Graffiti aller Couleur wohltuend ab“, lobt Jens Thiede, Leiter des Instandhaltungsbereichs Bahnstromversorgung bei der DVB. „Die jungen Künstler haben ganze Arbeit geleistet, vielen Dank dafür!“ Und einen angenehmen Nebeneffekt gibt es auch, denn Erfahrungen zeigen, dass Freiflächen länger von illegalen Graffiti verschont bleiben, wenn sie künstlerisch gestaltet werden.

Zusammenarbeit soll fortgesetzt werden

Unter anderem deshalb soll es nicht bei dem einen Projekt bleiben. Der DVB-Elektrizitätsexperte kann sich durchaus noch einige weitere Standorte vorstellen, die er dem Fanprojekt oder anderen Vereinen zur Gestaltung anbieten würde: „Neben Trafostationen könnten zum Beispiel auch die Fahrleitungsmasten vor dem Dynamo-Stadion oder das Unterwerk in Coswig verschönert werden. Eine gute Sache, über die wir im Gespräch bleiben sollten.“

75 Farbsprühdosen für Schwarz-gelb

Das sehen auch die Kollegen vom Fanprojekt so. „Jugendliche und junge Erwachsene benötigen Freiräume, in denen sie sich eigenverantwortlich verwirklichen können“, sagt Fanprojekt-Leiter Ronald Beć. Dazu gehörten auch legale Graffiti-Flächen. „Unser Dank gebührt vor allem den jungen Dynamo-Fans aus dem Landkreis Meißen, die sich mit ihren Ideen und ihrer Leidenschaft eingebracht haben. Sie haben wirklich ganz tolle Arbeit geleistet.“ Die zwischen 17 und 22 Jahre alten Graffiti-Künstler benötigten für die Umsetzung der selbst entworfenen Motive insgesamt 75 Farbsprühdosen.

Präventionsarbeit gegen Gewalt

Mit seinen Aktivitäten möchte der Verein junge Dynamo-Anhänger in ihrem Fandasein stärken und mit zur Lebenswelt passenden Freizeit- und Bildungsangeboten Präventionsarbeit zur Eindämmung von Gewalt rund um Fußballspiele leisten. Der Verein bietet seit 2011 regelmäßige Graffiti-Workshops auf legalen Flächen an. Viele Tricks und Regeln der Farbkunst werden den Fans dabei von Profis aus der Dresdner Sprüherszene gezeigt.

DVB und Dynamo Dresden verbindet seit langem eine enge Kooperation. In Zusammenarbeit mit der Polizei geht es dabei in erster Linie um die Organisation der An- und Abreise der Fans bei Heimspielen. Dank Kombiticket – in der Eintrittskarte ist der ÖPNV-Fahrpreis enthalten – reist ein Großteil der Besucher mit öffentlichen Verkehrsmitteln an. Dafür sind viele zusätzliche Straßenbahnen im Einsatz.

DVB-Abo noch attraktiver: Carsharing-Sonderkonditionen für ÖPNV-Stammkunden

Ab sofort können DVB-Abokunden auch die besonderen Konditionen von MOBIcar nutzen. Ein gutes Argument mehr, auf ein eigenes Fahrzeug zu verzichten.
Ab sofort können DVB-Abokunden auch die besonderen Konditionen von MOBIcar nutzen. Ein gutes Argument mehr, auf ein eigenes Fahrzeug zu verzichten. © PR/DVB AG

Nach dem erfolgreichen Start des neuen MOBIbike-Angebots profitieren Abokunden der DVB seit Oktober auch von MOBIcar, dem neuen Carsharing-Angebot der Dresdner Verkehrsbetriebe und ihres Partners teilAuto. Das Mobilitätspaket für ÖPNV-Stammkunden ist damit noch attraktiver geworden. „Car- und Bikesharing ergänzen Bahn und Bus in idealer Weise“, sagt Julia Keller vom MOBI-Team. Insgesamt stehen über 300 Fahrzeuge an mehr als 200 teilAuto-Stationen in ganz Dresden zur Verfügung. Der Vorteil für Abokunden: Kaution, Grund- und Startgebühren entfallen komplett. Fällig werden im MOBIcar-Tarif „DVB-Abo“ lediglich die Zeitgebühren und Kilometerkosten. Diese liegen, gestaffelt nach Entfernung und Größe des Autos, zwischen 17 und 35 Cent pro Kilometer. Wartung, Reinigung und Tankkosten sind bereits im Preis enthalten. Über einen Carsharing-Verbund können inzwischen auch deutschlandweit Autos angemietet werden.

Einfach digital registrieren

„Wer sich neu registriert, sollte die teilAuto-App nutzen“, erklärt MOBI-Experte Matthias Nantke. Bei Fragen hilft auch das Kundenzentrum am Postplatz weiter. Bereits bestehende teilAuto-Mitgliedschaften lassen sich unkompliziert per E-Mail in den neuen Tarif überführen. Mit einem selbst festgelegten ÖffnungsPin wird das vorgebuchte Auto wie von Geisterhand aus der Ferne entriegelt, der Zündschlüssel liegt im Handschuhfach. Die Rückgabe funktioniert entsprechend umgekehrt. Wichtig ist, vor der Ausleihe die Fahrzeuge auf etwaige neue Schäden zu überprüfen und diese zu melden.

Hoher Elektroanteil

„Besonders glücklich sind wir über den steigenden Anteil der E-Mobilität bei den Leihautos in Dresden“, so Nantke. „Weitere E-Fahrzeuge stehen für unsere noch in diesem Jahr realisierten MOBIpunkte bereit.“ Schon jetzt gehöre Dresden damit zu den Städten mit der höchsten Elektrifizierungsrate im stationären Carsharing. Den Strom für die Akkus liefert die DREWAG aus 100 Prozent nachhaltigen Quellen.

Ergänzung zum ÖPNV

Dass die Autos immer am Ausleihort zurückgegeben werden müssen, ist gewollt: „Carsharing ist als Ergänzung zum ÖPNV gedacht, zum Beispiel für den Wocheneinkauf oder den Sonntagsausflug“, sagt Projektleiterin Julia Keller. Für jeden Anlass stünden die richtig dimensionierten Autos bereit – vom Kleinwagen bis zu den Transportern, die es wegen der großen Nachfrage lohnt vorzubestellen. „Für tägliche Wege empfehlen wir öffentliche Verkehrsmittel und Leihfahrräder der DVB.“

Ab 2021 MOBIbike als Firmenangebot

Auch die nächste Erweiterung des attraktiven MOBIAngebotes steht schon in den Startlöchern: Ab Januar des kommenden Jahres können Unternehmen als Großkunden die beliebte gelbe Flotte auch als Leihfahrräder nutzen und damit die Gesundheit und die alternative Mobilität ihrer Mitarbeiter fördern. Dafür kann auf Wunsch eine Leih- und Rückgabe im Umfeld des Firmengeländes angeboten werden. Anfragen werden schon jetzt per E-Mail an [email protected] entgegengenommen. Mehr Informationen zu den MOBIangeboten bekommen Sie hier.

Weitere Informationen erhalten Sie in der aktuellen Veröffentlichung des "DVB Einsteiger"

© PR/DVB AG