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Verstärkung für die Digedags

Mit drei jungen Männchen und dem älteren Trio Dig, Dag und Digedag ist die Junggesellen-WG im Katta-Domizil komplett.

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Tierpflegerin Christiane Krönke füttert die Kattas vor allem mit Gemüse – ab und zu darf es aber auch mal etwas zu knabbern sein, wie etwa getrocknete Johannisbrotbaum-Früchte.
Tierpflegerin Christiane Krönke füttert die Kattas vor allem mit Gemüse – ab und zu darf es aber auch mal etwas zu knabbern sein, wie etwa getrocknete Johannisbrotbaum-Früchte. © Foto: Iris Weiße

Ein halbes Dutzend schwarz-weiß gestreifter, buschiger Schwänze wuselt seit einiger Zeit über die Katta-insel oder durch das benachbarte Innengehege. Ihre Besitzer haben sich angefreundet und gut eingerichtet in ihrer Junggesellen-WG. Im Frühjahr kamen die drei „Neuen“ dazu. Die drei anderthalb Jahre alten Halbbrüder aus einem Zoo im niederländischen Emmen bringen seitdem „ordentlich Schwung in die Bude“, wie Tierpflegerin Christiane Krönke sagt. Sie ist froh, dass die jungen Wilden das etwas betagtere Trio Dig, Dag und Digedag mit ihrer Neugier und Abenteuerlust mitreißen.

Die Jungtiere haben sich gut eingewöhnt.
Die Jungtiere haben sich gut eingewöhnt. © Foto: Thorsten Eckert

Sechs Futterstellen

„Unsere Digedags sind neun, zehn und elf Jahre alt. Im ersten Lockdown hatten sie sich ein bisschen zu sehr an die Ruhe gewöhnt. Es tut ihnen gut, dass sie nun wieder Abwechslung haben“, sagt die erfahrene Tierpflegerin. Streit gibt es kaum, auch, weil kein Weibchen dabei ist – und weil sechs Futterstellen dafür sorgen, dass jeder in Ruhe fressen kann. „Klar müssen die Jüngeren noch ihre Stellung in der Gruppe finden, aber das klappt wirklich gut.“ Wie zum Beweis kuscheln sich zwei der Jüngeren an Digedag, den Ruhepol.

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„Eher ein Draufgänger“
„Eher ein Draufgänger“

Tonga, der neue Elefantenbulle im Zoo Dresden, hat sich gut eingelebt. Auch beim Training macht er Fortschritte.

Bis zu 30 Jahre alt können die Halbaffen aus der Gruppe der Lemuren werden. Zu fressen bekommen sie vorwiegend Gemüse, darunter Salat und Laubblätter: zweimal am Tag jeweils maximal 100 Gramm pro Tier, damit sie nicht zu beleibt werden.

Bei den sechs Exemplaren soll es nun bleiben. „Auf der Insel könnten zwar auch mehr leben, aber das Haus für die Wintermonate ist damit ausgelastet“, sagt Christiane Krönke. Für die drei neuen Kattas hat sie kurze und knackige Namen aus dem Herkunftsland Madagaskar mit schöner Bedeutung ausgesucht: Ako (Echo), Ravo (Glücklich) und Nivo (Zentrum). Jeder hat kleine, einzigartige Details in der Gesichtsfärbung. Und zusammen mit den Digedags bilden sie ein wahrhaft klangvolles Katta-Sextett!

Kontakt und weitere Informationen

Zoo Dresden GmbH
Tiergartenstraße 1
01219 Dresden

Telefon 0351 - 47 80 60
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www.zoo-dresden.de

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