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Vom Zittauer Gebirge in die weite Welt

Als angehende Beamtin im gehobenen Auswärtigen Dienst will Lieselotte Zein künftig Deutschland repräsentieren. Ein Beruf mit Anspruch und Vision.

Aus einem sächsischen Dorf in die weite Welt: Lieselotte Zein ist zurzeit in Shanghai.
Aus einem sächsischen Dorf in die weite Welt: Lieselotte Zein ist zurzeit in Shanghai. © privat

Wenn die Ferne ruft - und die Welt zum Greifen nah ist, dann ist ein Duales Studium im gehobenen Auswärtigen Dienst die ideale Möglichkeit, einen ganz besonderen Berufsweg einzuschlagen. Der dreijährige Studiengang findet in Berlin statt und beinhaltet ein spannendes Auslandspraktikum und die Verbeamtung von Anfang an. Das Auswärtige Amt nimmt bereits jetzt Bewerbungen für den Studienbeginn im Sommer 2022 entgegen.

Und vielleicht geht es dann ganz schnell von Sachsen aus in die weite Welt. Eine junge Frau aus der Oberlausitz hat es gerade nach Shanghai verschlagen. Was sie an ihrem Studium besonders mag und welche Ziele sie hat, erzählt sie hier.

Lieselotte Zein über ihr Studium beim Auswärtigen Amt

Mein Name ist Lieselotte Zein. Ich bin 21 Jahre alt und ein echtes Dorfkind aus dem Zittauer Gebirge. Ich habe mich schon immer für andere Menschen, ihre Sprachen, Geschichte und Politik interessiert. Momentan befinde ich mich im Auslandspraktikum im schillernden Shanghai.

Ich studiere beim Auswärtigen Amt, um ab nächstem Jahr in der Welt zu Hause zu sein. Dann werde ich nämlich nach drei Jahren mein duales Studium abschließen und anschließend als Beamtin des gehobenen Auswärtigen Dienstes an einer der etwa 230 deutschen Auslandsvertretungen rund um die Welt arbeiten. Ich werde als Generalistin alle 3- 4 Jahre an einen neuen Dienst- und Wohnort umgesetzt werden. Ich werde mit Ausländerrecht, Verwaltungsrecht und Zivilrecht arbeiten. Ich werde Dienstleisterin sein. Ich werde Helferin für Deutsche in Krisensituationen sein. Ich werde Deutschland an Orten repräsentieren, wo unser Land ein schwieriges Bild hinterlassen hat. Ich werde Deutschland aber auch an Orten repräsentieren, wo es Vorbild und Teamplayer ist. Ich werde Teil der völkerübergreifenden Verständigung sein. Ich werde meinen Beitrag zu mehr Kooperation, Gleichberechtigung und Zukunft leisten. Und nein, ich werde nicht Botschafterin sein.

Mich reizt die Universalität meiner Ausbildung und des Berufes selbst. Mich fasziniert die riesige Bandbreite an Menschen, die ich durch diesen Beruf kennenlernen darf und von denen ich lernen kann. Ich mag die finanzielle Sicherheit, die mir dieser Job bietet und die Unabhängigkeit, mit der ich dadurch studieren kann. Ich erfahre Wertschätzung, individuelle Förderung und ehrlichen Austausch. Im Ausland sind wir mehr als nur Kolleg: innen- unser Zusammenhalt ist eng, freundschaftlich, mitunter familiär.

Ich werde lebenslang lernen und mich neuerfinden. Ich werde immer offen und neugierig sein, um mich auf das neue Land, seine Leute und auch meine neuen Kolleg:innen einlassen zu können. Ich werde flexible Teamplayer: in sein. Ich werde sowohl Empathie als auch Konfliktfähigkeit besitzen– denn meine Arbeit wird eine mit und für Menschen sein.

Du willst wie Lieselotte in die weite Welt?

Alle Informationen zur Bewerbung findest du hier.

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