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"Mein herzlichster Dank an alle Spender"

Zoodirektor Karl-Heinz Ukena blickt auf ein schwieriges Jahr 2020 zurück – und dennoch optimistisch auf die neue Saison.

Karl-Heinz Ukena ist der Direktor des Zoo Dresden.
Karl-Heinz Ukena ist der Direktor des Zoo Dresden. © Foto: Zoo Dresden

Karl-Heinz Ukena ist der Direktor des Zoo Dresden. Wie sich die Schließung aufgrund der Corona-Pandemie ausgewirkt hat und was es Neues gibt, berichtet er im Kurzinterview.

Frage: Geschlossene Zootore und keine Besucher – wie geht es dem Zoo Dresden aktuell?

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Eine runde Sache für Daisy
Eine runde Sache für Daisy

Das Orang-Utan-Weibchen feierte seinen 30. Geburtstag mit einem zuckerfreien Quarkkuchen und seiner Familie im Zoo Dresden.

Karl-Heinz Ukena: Wirtschaftlich betrachtet war das Jahr 2020 natürlich alles andere als zufriedenstellend. Aufgrund der coronabedingten Einschränkungen hatten wir knapp eine Million Euro weniger Einnahmen als geplant und die Besucherzahlen sind nicht mit denen der Vorjahre zu vergleichen. Jedoch haben uns mehr als 600.000 Gäste die Treue gehalten. Eine Zahl, die mich stolz macht, da sie zeigt, wie sehr sich die Dresdner mit ihrem Zoo verbunden fühlen. Mit der Stadt Dresden haben wir zudem einen starken Gesellschafter, der uns bezuschusst, so dass die laufenden Kosten gedeckt sind. Die Versorgung unserer Tiere und Absicherung aller Arbeitsplätze war zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Dafür sind wir sehr dankbar und blicken zuversichtlich in das kommende Jahr.

Worauf können sich die Besucher in der Saison 2021 freuen?

Über Nachwuchs bei den Guerezas, den Bantengs, den Zebramangusten und ganz aktuell bei den Tamanduas. Und natürlich auf unsere neue, begehbare Flamingovoliere, die darauf wartet, von den Besuchern entdeckt zu werden. Zudem haben wir die Schließzeit genutzt, um einige Neuerungen und Umbauten an verschiedenen Gehegen vorzunehmen. Rund um das Streichelgehege gibt es beispielsweise neue Zäune und die Ponys haben einen neuen Heuschauer. Die ehemalige Anlage der Parmakängurus wurde umgestaltet, so dass wir demnächst hier Löffelhunde präsentieren können. Wie geplant erweitern wir unsere Elefanten-Außenanlage und starten im Sommer mit dem Bau des Orang-Utan-Hauses.

Ein Projekt, das Ihnen besonders am Herzen liegt?

Natürlich – die Orang-Utan-Haltung hat bei uns eine lange Tradition. Daher hat der geplante Neubau oberste Priorität, da wir so die Haltungsbedingungen unserer Menschenaffen nachhaltig verbessern und für unsere Gäste einen weiteren lehrreichen und attraktiven Ort im Zoo schaffen. Dank Architekten, Zoologen und Tierpflegern gehen die Planungen zügig voran. Mit einer Bausumme von 17 Millionen Euro ist das neue Orang-Utan-Haus das größte Bauprojekt unserer 160-jährigen Zoogeschichte. Insgesamt zehn Prozent der Bausumme – also 1,7 Millionen Euro – werden an Spendengeldern benötigt. Gemeinsam mit unseren Zoofreunden haben wir schon fast eine Million Euro für dieses Projekt eingesammelt! Egal ob fünf oder 10.000 Euro – jede Spende hilft! Daher gilt allen Spendern mein herzlichster Dank!

Spenden für das neue Orang-Utan-Haus

Das Bauprojekt für die Orang-Utans wird voraussichtlich 17 Millionen Euro kosten. Zehn Prozent davon soll der Zoo Dresden durch Spendengelder finanzieren und bittet daher um Unterstützung. Gespendet werden kann hier online oder per Überweisung auf das folgende Konto:

Zoo Dresden GmbH
IBAN DE66 8505 0300 0225 8174 38
BIC OSDDDE81XXX
Ostsächsische Sparkasse Dresden

Kontakt und weitere Informationen

Zoo Dresden GmbH
Tiergartenstraße 1
01219 Dresden

Telefon 0351 - 47 80 60
[email protected]
www.zoo-dresden.de

Hier geht es zur Zoowelt auf sächsische.de