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Zittau

Apollo kehrt ins Riesengebirge zurück

300 Raupen sind im polnischen Nationalpark ausgesetzt worden. Aus ihnen sollen Falter werden, die dort vor 100 Jahren verschwanden.

So sieht der Apollo-Falter aus.
So sieht der Apollo-Falter aus. © Kristian Peters/Fabelfroh/Wikipedia

Die Bemühungen um die Wiederansiedlung des Falters Roter Apollo im Nationalpark Riesengebirge kommen voran. Wie das Onlineportal Nasze Sudety unter Berufung auf Naturschützer meldete, wurden 300 Raupen unterhalb  von Schloss Chojnik (Kynast) in Polen ausgesetzt. Dort sollen sie genügend Nahrung finden, um nach der Verpuppung zu Schmetterlingen zu werden, so Dariusz Kus, Chef der Abteilung Naturschutz des Nationalparks.

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Die Vorbereitungen für die Aufzucht des Falters, der vor 100 Jahren aus dem Riesengebirge verschwand, begannen vor mehreren Jahren mit der Errichtung einer Anlage bei Jagniatków (Agnetendorf). Besucher können dort Falter bewundern. Letztes Jahr war die Zucht von knapp 500 Apollos gelungen.

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