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Arbeit und Bildung

Digitalisierungsdruck so hoch wie nie

Für kleine und mittelständische Unternehmen hat die Digitalisierung keine hohe Priorität.

Die Welt ist vernetzt. Unternehmen müssen dem im Zuge der Digitalisierung Rechnung tragen.
Die Welt ist vernetzt. Unternehmen müssen dem im Zuge der Digitalisierung Rechnung tragen. © PR: pixabay

Die Staatsministerin für Digitalisierung, Dorothee Bär (CSU), stellte 2018 die Hypothese auf, dass die Wirtschaft in Deutschland Handlungsdruck von außen braucht, um die notwendigen Veränderungen anzustoßen. Dieser Druck ist seit März sehr groß geworden. Das Coronavirus hat einen regelrechten Digitalisierungsschub ausgelöst. Nun ist es an der Zeit, diese Energie zu nutzen sowie die notwendigen strategischen Konsequenzen zu ziehen. 

Innovationen verändern den Markt

Die Bundesregierung hat die Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) mit dem Thema Digitalisierung befasst. Das Ergebnis dieses Berichts ist hier einsehbar. Tatsache ist, dass Daten, agile Entwicklungsmethoden sowie das Internet verstärkt die Grundlage neuer Geschäftsmodelle bilden. Herkömmliche Unternehmen hinken dem hinterher, durch Innovationen verändern sich Markt und Spielregeln. Unternehmen, die gar nicht reagieren, bleiben auf der Strecke. Zeugnis davon sind die zunehmenden Insolvenzen und Unternehmensschließungen. Wer jetzt nicht den digitalen Wandel in seinem Unternehmen vorantreibt, wird es in naher Zukunft immer schwerer haben, sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen.

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Externe Experten können helfen

Doch gerade in kleinen Unternehmen fehlt häufig das notwendige Know-how, um auf diesen Zug aufzuspringen. Externe Lösungen erachten viele als zu teuer oder nicht notwendig. Die Swiss Marketing Systems GmbH hat sich beispielsweise auf die Digitalisierung von kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie Start-ups spezialisiert. Thomas Wos, Inhaber des Unternehmens, meinte dazu: „Mit unserer jahrzehntelangen Erfahrung sind wir die Experten für den Bereich Online-Marketing sowie Start-ups und Firmengründungen.“ Gerade der Bereich Onlinemarketing ist für viele ein Buch mit sieben Siegeln. Für Thomas Wos ist es das Tagesgeschäft: „Wir erkennen Ihr Potenzial und unterstützen Sie bei dem Weg durch den Internet-Dschungel. Mit dem fundierten Wissen unserer Mitarbeiter erreichen Sie schnell Ihre Ziele und Ihnen winkt der Erfolg.“

Unternehmen sind selbstkritisch

Die deutschen Unternehmen sehen ihre Entwicklung im Zusammenhang mit der Digitalisierung ebenfalls sehr kritisch. Das bringt eine aktuelle Umfrage des Branchenverbandes Bitkom zutage. Lediglich ein Drittel der Unternehmen betrachtet sich selbst als Digitalisierungs-Vorreiter. Drei Prozent sind sogar der Meinung, den Digitalisierungszug verpasst zu haben. Speziell für diese Unternehmen ist die Coronakrise bedrohlich. Auch hier kann Thomas Wos mit seinem Team helfen: „Wir blicken auf 10 Jahre im Bereich der Unternehmensberatung zurück. Unsere Experten gehen mit Ihnen Ihre Unternehmensstrategie durch und greifen Ihnen unter die Arme, um einen größeren Umsatz zu verschreiben.“

Digitalisierungsstrategie ist keine Option, sie ist eine Notwendigkeit

Etwa 40 Prozent der Unternehmen sind der Ansicht, eine zentrale Digitalstrategie im gesamten Unternehmen umzusetzen oder zumindest in wichtigen Unternehmensbereichen zu etablieren. Etwa 25 Prozent verzichten weiterhin vollständig darauf und führen ihr Unternehmen analog weiter. Für Thomas Wos ist hier klar: „Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.“ An einer analogen Unternehmensstrategie festzuhalten, ist gleichbedeutend mit dem Untergang des Unternehmens. Eher früher als später droht den meisten die Insolvenz. „Konsequente Digitalisierung der Geschäftsmodelle“, so Thomas Wos weiter, „ist quer durch alle Größenordnungen und Branchen unabdinglich.“

© Bildquelle: Mos

Coronakrise beschleunigt die digitale Transformation

Digitalisierte Produkte, Prozesse und Geschäftsmodelle zeigen jetzt ihre Wettbewerbsvorteile. Für viele Unternehmen waren sie die Rettung während der Corona-Beschränkungen. Sie konnten ihren Geschäftsbetrieb trotz Lockdown aufrechterhalten. Unternehmen waren teilweise gezwungen, in die Digitalisierung zu investieren. Virtuelle Zusammenarbeit hat sich mehr und mehr etabliert. Digitaler Vertrieb spart nicht nur Reisekosten, sondern auch viel Zeit. Die Kunden lassen sich dank moderner Medien dennoch optimal betreuen und sogar viel schneller. Vieles, was die Unternehmen jetzt geschaffen haben, wird auch nach der Krise erhalten bleiben, einfach weil es sich bewährt hat.

Weitere Maßnahmen sind dringend notwendig

Die Digitalisierung ist nicht nur mit Blick auf die Coronakrise eine Notwendigkeit. Sie trägt auch dazu bei, dass sich Unternehmen im globalen Wettbewerb eine gute Position erarbeiten. Dazu gehören digitale Services oder auch digitale Konfigurationen für personalisierte Produkte. Diesbezüglich steht Thomas Wos mit seinen Experten bereit: „Unternehmen sollten heute Onlineshops haben und digitale Showrooms einrichten und auch Plattformen mit ihren vielfältigen Möglichkeiten nutzen.“ In Zukunft ist davon auszugehen, dass Unternehmen einen großen Teil der Wertschöpfung nicht durch die eigentliche Produktion erbringen. Plattformen und Daten sind das Wertschöpfungspotenzial, insbesondere in kleinen und mittelständischen Betrieben.

Digitaler Wandel ist nicht aufzuhalten

Die Welt ist längst digitalisiert. Das betrifft Unternehmen in allen Sektoren und Branchen, nicht nur klassische IT-Unternehmen. Der digitale Wandel lässt neue und veränderte Geschäftsmodelle entstehen. Roller oder Fahrräder zum Gebrauch in den Innenstädten können die Kunden einfach per App buchen und bezahlen. Musik on demand, Filme on demand, die Nutzung von Smartphone und Internet in allen Lebenslagen ist heute für die Menschen Alltag. Genau da sollten Unternehmen ihre Kunden abholen.

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit der externen Redakteurin J. Kuppka

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