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Gold für verdiente Meister

Insgesamt 73 Männer und Frauen in Ostsachsen haben schon seit 50 Jahren einen Meisterbrief. Sie werden nun in Dresden geehrt.

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Sachsens Handwerk ist vielseitig. Die Handwerkskammer Dresden ehrt in der zweiten Maiwoche Meisterinnen und Meister, die ihren Meisterbrief seit 50 Jahren haben.
Sachsens Handwerk ist vielseitig. Die Handwerkskammer Dresden ehrt in der zweiten Maiwoche Meisterinnen und Meister, die ihren Meisterbrief seit 50 Jahren haben. © AdobeStock

Friseure, Tischler, Schmiede, Töpfer – der Bedarf an Handwerkern ist hoch. Das wurde gerade in den vergangenen Wochen und Monaten deutlich, wo Arbeitskräfte und je nach Branche auch Material eher knapp wurden. Die insgesamt 73 Handwerksmeisterinnen und -meister, die nächste Woche in Dresden für ihr Lebenswerk geehrt werden, haben schon viele Krisen durchgestanden – und ihrem Beruf die Treue gehalten.

Auch dafür erhalten die elf Frauen und 62 Männer nun im njumii-Zentrum der Handwerkskammer Dresden den Goldenen Meisterbrief. 1972 hatten sie ihre Meisterprüfung im Kammerbezirk Dresden bestanden. Die Bandbreite der Branchen reicht vom Augenoptiker bis zum Zimmerer. Auch ungewöhnliche Berufe wie der des Scheibentöpfers und des Webermeisterns sind vertreten.

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Mit den inzwischen schon traditionellen Ehrungen wolle man „im Beisein von Vertretern der Handwerksorganisationen und der Politik die Leistungen und das Engagement der Goldmeister für das ostsächsische Handwerk würdigen“, so Jörg Dittrich, Präsident der Handwerkskammer Dresden. „Sie haben dafür gesorgt, dass Meisterbetriebe weltweit für Qualität und Handarbeit stehen. Als versierte Handwerker haben sie über ein halbes Jahrhundert hinweg ihr Know-how an ihre Lehrlinge weitergegeben und so die Wirtschaftsregion Sachsen nachhaltig mitgestaltet“, so der Kammerpräsident weiter.

Die Goldenen Meisterbriefe werden in zwei Etappen übergeben – am Montag an die Meisterinnen und Meister aus Dresden und den Landkreisen Meißen und Görlitz und am Dienstag an die Geehrten aus den Landkreisen Bautzen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Im Anschluss ist Zeit für Gespräche, Fachsimpeleien und Anekdoten aus 50 Jahren Meistergeschichte. (WeSZ)

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