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Bautzen

Arbeitsmarkt erholt sich von Corona

Im Juni waren in den Landkreisen Bautzen und Görlitz 520 Menschen weniger arbeitslos gemeldet als im Monat zuvor. Kurzarbeit ist weiter aktuell.

Kathrin Groschwald leitet die Arbeitsagentur Bautzen, die im Juni weniger Arbeitslose vermeldet als im Vormonat.
Kathrin Groschwald leitet die Arbeitsagentur Bautzen, die im Juni weniger Arbeitslose vermeldet als im Vormonat. © Archivfoto: SZ/Uwe Soeder

Bautzen. Die Zahl der Arbeitslosen ist in der Oberlausitz im Juni weiter gesunken. Die Arbeitsagentur Bautzen berichtete am Mittwoch von aktuell 17.936 Arbeitslosen. Das waren 520 weniger als im Mai und 570 weniger als vor einem Jahr.

Agenturchefin Kathrin Groschwald wertet das als gutes Zeichen: "Der Arbeitsmarkt in Ostsachsen erholt sich von den Auswirkungen der Corona-Pandemie. Sinkende Inzidenzen, steigende Impfquoten, die damit verbundenen Öffnungen und die jahreszeitlich typische Belebung wirken sich in diesem Monat positiv auf den Arbeitsmarkt aus."

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Der Arbeitgeber-Service habe mehr freie Arbeitsstellen akquirieren können, berichtet die Agenturchefin. Firmen und Behörden meldeten im Juni 1.004 neue Arbeitsstellen, 295 Stellen mehr als im gleichen Vorjahresmonat. Insgesamt sind der Arbeitsagentur Bautzen derzeit 5.313 freie sozialversicherungspflichtige Arbeitsstellen gemeldet.

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Als "Stabilitätsanker für den Arbeitsmarkt" bezeichnet Kathrin Groschwald das Instrument der Kurzarbeit. Hier datieren die aktuellsten Zahlen vom Mai. Demnach mussten im Mai 71 regionale Betriebe für insgesamt 865 Beschäftigte Kurzarbeitergeld neu anzeigen, weil von einem Arbeitsausfall auszugehen war oder die ursprüngliche Anzeige verlängert werden musste. Das waren 78 Betriebe weniger als im April 2021. Am meisten von Kurzarbeit betroffen waren im Mai die Bauwirtschaft, das verarbeitende Gewerbe sowie Gastronomie und Hotels.

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