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Pirna: Neue Firma, neue Arbeitsplätze

Das Unternehmen "Palosa" will ab Herbst im Gewerbegebiet "An der Elbe" produzieren - und stockt daher die Belegschaft auf.

Palosa-Chef Thomas Müller (vorn) bei der Grundsteinlegung in Pirna: Im Herbst soll hier die Produktion anlaufen.
Palosa-Chef Thomas Müller (vorn) bei der Grundsteinlegung in Pirna: Im Herbst soll hier die Produktion anlaufen. © Daniel Schäfer

Der Neubau ist inzwischen weit fortgeschritten. Die Stadtentwicklungsgesellschaft Pirna (SEP) lässt derzeit auf einem 8.500 Quadratmeter großen Grundstück im Gewerbepark "An der Elbe" - gegenüber von Möbel Graf - eine 2.000 Quadratmeter große Halle nebst Büroanbau errichten. Der moderne Komplex entsteht auf dem letzten noch verbliebenen Grundstück in dem Industriegebiet, alle anderen Flächen sind inzwischen verkauft oder schon bebaut.

Reichlich zwei Millionen Euro investiert die SEP in das Vorhaben. Mitte Mai wurde der Grundstein gelegt, Mitte September soll alles fertig sein.

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Riesiger Bedarf an Europaletten

Die neue Halle wird künftig Domizil und Produktionsstätte der Firma "Palosa Paletten Logistik Sachsen GmbH & Co. KG", die das Objekt von der SEP mietet. Das Unternehmen hat bislang seinen Sitz in Kreischa und ist darauf spezialisiert, gebrauchte Europaletten zu reparieren und aufzubereiten, damit sie wieder einsatztauglich sind. Zudem stellt das Werk auch neue Europaletten her.

Am Standort Kreischa stößt das Unternehmen mittlerweile an seine Kapazitätsgrenze, weil das Geschäft wegen des wachsenden Online-Handels sowie globaler Transport- und Lieferketten in den vergangenen Jahren einen mächtigen Aufschwung nahm. "Die Nachfrage nach Paletten ist inzwischen enorm, der Bedarf steigt stetig", sagt Palosa-Chef Thomas Müller. Daher zieht er nun nach Pirna, wo im Herbst die Produktion beginnen soll.

30.000 Paletten pro Woche

In Betrieb geht zunächst jene Maschine, die die Paletten prüft, sortiert und repariert. Müller hat sie extra anfertigen lassen. Etwa 30.000 Paletten kann die Technik aufbereiten - pro Woche. Dafür stockt die Firma die Belegschaft auf. Derzeit beschäftigt Palosa vier Mitarbeiter, in Pirna sollen es zu Beginn zwölf sein. Los geht es vorerst im Einschicht-Betrieb, Müller will die Produktion aber kontinuierlich auf mehrere Schichten erweitern. Pro Schicht wird er einmal zwölf Mitarbeiter benötigen.

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Im Sommer 2022 soll dann jene Anlage in Betrieb gehen, mit der sich neue Paletten herstellen lassen - anfänglich etwa 25.000 Stück pro Woche. Wegen des starken Interesses an den neuen Jobs hat die Firma nunmehr eine extra Mailadresse eingerichtet. Potenzielle Bewerber können Palosa unter [email protected] kontaktieren und auf diesem Weg auch Unterlagen verschicken.

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