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Sachsens Blütenkunst im Fokus

Die Kunstblumen-Herstellung gehörte einst zu den bekanntesten Handwerkstraditionen Sachsens. Eine Ausstellung zeigt, warum sie bis heute bedeutsam ist.

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Lisa Schmidt, Leiterin der Sebnitzer Kunstblumen-Schaumanufaktur, freut sich, das alte Handwerk in Dresden zeigen zu können.
Lisa Schmidt, Leiterin der Sebnitzer Kunstblumen-Schaumanufaktur, freut sich, das alte Handwerk in Dresden zeigen zu können. © Steffen Unger

Schön, wenn Blütenträume reifen. Noch besser, wenn sie nicht welken. Die Blüten aus der Kunstblumen-Manufaktur Sebnitz bleiben nicht nur dauerhaft schön, sie begründen auch eine Handwerkstradition, die die Stadt in der Sächsischen Schweiz im 19. Jahrhundert weit über deutsche Grenzen hinaus bekannt gemacht hat. Und heute? Wird in der Manufaktur noch immer in Handarbeit gefertigt, was später Wohnzimmer, Fensterbänke oder auch Schmuck und Kleidung zieren soll.

Damit die ganz besondere, weil seltene, Handwerkstradition nicht vergessen wird, gibt eine Ausstellung in Dresden Einblick in die ganze Bandbreite der Kunstblumenherstellung. Noch bis 20. Mai stellt sich die Kunstblume Sebnitz - so der offizielle Name - in der Zentralbibliothek vor. Dabei werden nicht nur die Blüten selbst, sondern auch der Weg vom Stoff zur fertigen Blume gezeigt.

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„Wir freuen uns riesig, dass unsere Seidenblumen endlich wieder einmal auf Reisen gehen können und sich viele Menschen an unseren Arrangements erfreuen können. Schließlich ist jede Blüte ein echtes Unikat, in dem mehrere Stunden liebevoller Handarbeit stecken“, freut sich die Leiterin der Manufaktur Lisa Schmidt über die Kooperation. Die Sebnitzer Schauwerkstatt zählt zu den wenigen Manufakturen weltweit, in denen noch heute künstliche Blumen in traditioneller Handarbeit angefertigt werden. (WeSZ)

Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten in der Zentralbibliothek im Dresdner Kulturpalast besucht werden. Der Eintritt ist frei.

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