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Arbeiten am Kanalnetz werden fortgesetzt

In der Altstadt repariert der Zweckverband den Kanal in der Ziegelgasse. In Sitten läuft noch die Erschließung der Ortschaft.

© Symbolfoto

Leisnig. Die Ziegelgasse wird zur Baustelle. Ab März lässt der Abwasserzweckverband (AZV) Leisnig dort Schäden am Kanalnetz beseitigen, die während des Hochwassers 2013 entstanden sind. Die Erneuerung des Mischwasserkanals haben die Verbandsmitglieder bereits vergeben. Den verlegt die Firma LFT aus Ostrau für knapp 70  000 Euro.

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Im Anschluss an den Tiefbau bekommt die Ziegelgasse eine neue Fahrbahn. AZV-Geschäftsführer Michael Tecklenburg geht davon aus, dass das auf nahezu der gesamten Breite passieren muss, da viele Anschlüsse zu verlegen sind.

Dasselbe prognostiziert er für die Gasse im Ortsteil Gorschmitz. Auch dort wird der AZV in den nächsten Monaten einen neuen Mischwasserkanal bauen lassen. Den Kanalbau in Gorschmitz erledigt die Firma STI Bau aus Döbeln für knapp 60 000 Euro.

Die Baupreise hat der Verband schon im vergangenen Jahr erzielt. Nachdem bei Ausschreibungen kurz vor Baubeginn häufig höhere Preise als die kalkulierten zustande kamen, weil die Baufirmen schon vielfach gut gefüllte Auftragsbücher hatten, ist der AZV jetzt einen anderen Weg gegangen. Er hat diese beiden Bauprojekte noch Ende vergangenen Jahres ausgeschrieben, obwohl klar war, dass erst im Frühjahr 2018 gebaut wird. Das Ergebnis dieser frühzeitigen Ausschreibung kam dem Verband entgegen. „Und die Baufirmen haben den Vorteil, dass sie kalkulieren können“, nannte Tecklenburg bei der Vergabe die Vorteile für beide Seiten.

Die anschließenden Straßenbauten übernimmt in beiden Fällen die Straßen- und Wegebau Andrä GmbH aus Leisnig. Diese kosten zusammen rund 175 000 Euro. Die Aufträge dafür sind ebenso schon ausgelöst worden.

Auch im Ortsteil Sitten wird noch weiter gebaut. Dort erschließt der Verband die Ortslage. „Die Grundschule Sitten wurde bereits an die große Kläranlage angeschlossen“, sagte Bauamtsleiter Thomas Schröder in der zurückliegenden Sitzung des Technischen Ausschusses. Wegen der schon seit Monaten laufenden Tiefbauarbeiten mussten sich die Grundschüler und auch die Anwohner einschränken. Das hat die längste Zeit gedauert. Die Straßensperrung ist bis 28. April beantragt. Dann sollten Kanal- und Straßenbau erledigt sein. (DA/sig)

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