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Arbeiter finden historischen Brunnen

Bei der Sanierung der Görlitzer Straße in Rothenburg ist das Bauwerk zum Vorschein gekommen. Experten wissen inzwischen Genaueres.

© Frank-Uwe Michel

Rothenburg. Bauarbeiter haben bei der grundhaften Sanierung der Görlitzer Straße in Rothenburg einen historischen Brunnen entdeckt. Die Experten des Landesamtes für Archäologie legten das Bauwerk frei, vermaßen und fotografierten es und fertigten eine Dokumentation an.

Grabungstechniker Matthias Gutsche und seine Kollegin Jana Rottig gehen davon aus, dass der Brunnen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts angelegt wurde. Mit seiner Bauweise, bei der auf Bindematerial verzichtet und die verwendeten Sandsteine nur lose, aber passgenau übereinander gesetzt wurden, sei er typisch für diese Zeit. Nach den Angaben der Archäologen beträgt die gemessene Tiefe des Brunnens 13,20 Meter, bei 12,40 Meter befindet sich der Grundwasserspiegel.

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Nach Auskunft von Marlen Kolodziej, der Leiterin des Bereichs Finanzen und Bau in der Stadtverwaltung Rothenburg, soll der Brunnen öffentlich sichtbar gemacht werden. Der technische Ausschuss des Stadtrates habe dazu bereits grünes Licht gegeben. Welche Zusatzkosten das Projekt verursacht und wie es baulich ausgeführt werden soll, stehe allerdings noch nicht fest. (SZ/fum)