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Riesa

Arbeitsjacke abgebrannt

Warum Schutzkleidung nicht vor allen möglichen Gefahren schützt, bekamen Stahlwerker jetzt eindrücklich vorgeführt.

Das wird heiß: Pascal Heger vom Tüv Nord führt vor, was die Schutzkleidung im Feralpi-Stahlwerk aushält.
Das wird heiß: Pascal Heger vom Tüv Nord führt vor, was die Schutzkleidung im Feralpi-Stahlwerk aushält. © Feralpi

Riesa. Die Arbeitskleidung von Feralpi hält viel aus. Aber auch die beste Schutzjacke hat ihre Grenzen – das demonstrierte Pascal Heger vom Tüv Nord jetzt den Mitarbeitern im Stahlwerk. Der Brandschutzbeauftragte führte jetzt bei Feralpi mit einem Gasbrenner an einer Schaufensterpuppe vor, wie lange die markante Kleidung in Grün-Orange Schutz bietet. 

Seine Experimentalvorträge zum Thema „Brände und Explosionen“ boten für die Mitarbeiter womöglich lebensrettende Informationen, teilt das Unternehmen mit. Beim Aktionstag zum Thema Arbeitssicherheit ging es auch um korrektes Verhalten an großen Maschinen. Darauf könne man nicht oft genug hinweisen. Zudem führten Experten vor, wie man Atemschutzgeräte nutzt und Lasten sicher anbringt.

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Diesen Monat gab es mit zahlreichen Kooperationspartnern gleich noch einen zweiten Aktionstag für die Feralpi-Belegschaft – zum Thema Gesundheitsschutz. Dort konnten Mitarbeiter in einem mobilen Fitnessanhänger ein Rückentraining absolvieren, auf einer Vibrationsplatte trainieren, ihre Koordination prüfen und ihre Körpersubstanzen analysieren lassen. Fachkundig wurde vorgeführt, wie eine aktive Mittagspause aussehen kann. 

Zudem waren eine Grippeschutzimpfung im Angebot und erstmals auch eine Masernimpfung. Ebenfalls zum ersten Mal gab es in diesem Jahr für die Belegschaft die Gelegenheit, sich für die Knochenmark- und Stammzellenspende zu registrieren.

Eine 4.000-Euro-Spende winkt

Wie in den vergangenen Jahren, spendet Feralpi Stahl die Aufwendungen der beiden teilnehmenden Krankenkassen Barmer und AOK Plus in Höhe von etwa 4.000 Euro an eine gemeinnützige Organisation. Alle Mitarbeiter konnten Vorschläge einreichen, wer die Summe erhalten soll. Das Ergebnis wird noch bekanntgegeben. (SZ)

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