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Arbeitslose müssen aufpassen

Die Riesaer Arbeitsagentur warnt: Nicht jeder darf einfach so in den Winterurlaub fahren.

© Symbolbild/dpa

Riesa. Viele bereiten derzeit ihren Winterurlaub vor. Aber gilt die Auszeit auch für Arbeitslose? Die Agentur für Arbeit Riesa informiert: Wer Arbeitslosengeld 1 bezieht, muss vorher in seiner örtlichen Arbeitsagentur Bescheid sagen, wenn er vorhat, längere Zeit abwesend zu sein.

„Dazu genügt es, eine Woche vor Urlaubsbeginn im Servicecenter anzurufen“, sagt Sprecherin Berit Kasten. Dabei sei wichtig: Durch die Ortsabwesenheit darf sich eine mögliche Arbeitsaufnahme nicht verzögern, kein Vorstellungsgespräch platzen oder eine Weiterbildung verschieben.

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„Erfolgt die vorherige Meldung nicht, gelten die Leistungen als zu Unrecht bezogen. Der Leistungsträger stellt die Zahlung ein und fordert die Überzahlungsbeträge zurück“, sagt die Sprecherin. Soweit müsse es nicht kommen. Für drei Wochen im Jahr zahlt die Agentur das Arbeitslosengeld 1 weiter, dieser Zeitraum kann auch in mehreren Abschnitten genommen werden. Wer mehr als drei Wochen nicht erreichbar ist, für den entfällt die Leistung. Wer länger als sechs Wochen am Stück nicht erreichbar ist, bekommt vom ersten Tag an kein Arbeitslosengeld 1 gezahlt. (SZ)