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Arbeitslosenzahl in der Eurozone leicht rückläufig

Die Zahl der Arbeitslosen in den Euro-Ländern ist im Februar leicht gesunken, die Quote verharrt jedoch seit Oktober 2013 bei fast zwölf Prozent.

Luxemburg. Im Euroraum hat sich die Arbeitslosigkeit zuletzt von hohem Niveau aus leicht verringert. Im Februar sei die Zahl der Menschen ohne Beschäftigung um 35.000 gegenüber dem Vormonat gefallen, teilte das europäische Statistikamt Eurostat am Dienstag in Luxemburg mit.

Verglichen mit dem Vorjahresmonat waren 166.000 Menschen weniger arbeitslos. Mit 18,965 Millionen Menschen oder 11,9 Prozent aller Erwerbsfähigen bleibt die Arbeitslosigkeit aber hoch.

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Die Arbeitslosenquote wurde, wie bereits mehrfach in den vergangenen Monaten, nach unten korrigiert. Sie liegt seit Oktober auf dem aktuellen Wert. Bisher hatte Eurostat eine etwas höhere Quote von 12,0 Prozent angegeben.

Am höchsten ist die Erwerbslosigkeit nach wie vor in Griechenland. Die zuletzt veröffentlichte Arbeitslosenquote aus dem Dezember lag bei 27,5 Prozent. Spanien folgt mit einer Arbeitslosenquote von 25,6 Prozent. Österreich (4,8 Prozent) und Deutschland (5,1 Prozent) weisen die geringsten Werte auf.

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hatte am Dienstag für Deutschland eine Arbeitslosenquote von 7,1 Prozent vermeldet. Die Zahl bezieht sich allerdings auf den März, zudem unterscheiden sich die Rechenmethoden der Statistiker von Eurostat und der BA.

Im gesamten Euroraum bleibt die Jugendarbeitslosigkeit sehr hoch. Mit durchschnittlich 23,5 Prozent ist der Statistik zufolge fast jeder Vierte unter 25 Jahren erwerbslos. Die Statistiker berücksichtigen bei ihren Berechnungen jedoch Studenten und Auszubildende nicht. Das verkleinert die Bezugsgruppe und treibt die Quote weiter nach oben.

EU-Arbeitskommissar Laszlo Andor forderte die Mitgliedsstaaten auf, verstärkt in junge Menschen zu investieren und das Konzept der „Jugendgarantie“ zügig umzusetzen. Ziel des Vorhabens ist es, dass junge Männer und Frauen innerhalb von vier Monaten eine Arbeit, einen Praktikums- oder Weiterbildungsplatz haben. (dpa)