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Arbeitslosigkeit stabil niedrig

Die Quote in Radeberg ist mit 3,6 Prozent im September so gering wie im August. Aber es gibt ein Problem, so die zuständige Arbeitsagentur.

© dpa

Radeberg. Es bleibt auch im September beim Rekord-Minus! Und über dieses Minus ist in und rund um Radeberg nun wirklich niemand traurig: Denn auch im September ist die Arbeitslosigkeit im Raum Radeberg mit 3,6 Prozent nicht „nur“ genauso niedrig wie im vorangegangenen Monat August, sondern sie bleibt damit eben auch die niedrigste Quote seit den Nachwendejahren, wie die zuständige Arbeitsagentur mitteilt. Und damit kann Radeberg erneut eine der niedrigsten Arbeitslosenquoten in ganz Ostdeutschland vorweisen.

Allerdings gibt es ein Problem, macht die auch fürs Rödertal zuständige Arbeitsagentur in Bautzen deutlich: „Die Arbeitskräftenachfrage der Unternehmen nimmt weiter zu, doch die Qualifikationen der arbeitslosen Menschen in Ostsachsen passen nicht immer mit den Bedarfen der Betriebe zusammen“, so Thomas Bernd, der Chef der Agentur. Deshalb setze man hier auch weiterhin massiv auf Qualifizierung, „um geeignetes Personal an die Unternehmen der Region vermitteln zu können und den Menschen neue Beschäftigungschancen zu bieten“, unterstreicht der Agenturleiter.

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Mit den aktuellen 3,6 Prozent – das sind 729 Betroffene – ist die Arbeitslosenquote im Raum Radeberg auch im Vergleich zum September vor einem Jahr kräftig zurückgegangen. Damals lag die Quote hier noch bei 4,4 Prozent in Radeberg und es waren 880 Menschen ohne Arbeit. Also 151 Betroffene mehr als derzeit. Es hätte jedenfalls niemand etwas dagegen, auch künftig vom Minus berichten zu können. (SZ/JF)