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Arbeitslosigkeit steigt leicht

Der Winter ist jetzt auch auf dem Arbeitsmarkt angekommen. Aber Radeberg kann dennoch zufrieden auf die Zahlen schauen.

© dpa

Sich über die aktuelle Arbeitslosenquote für Radeberg zu beklagen, wäre wohl wirklich jammern auf besonders hohem – oder besser – niedrigem Niveau. Zwar ist beim Blick auf die Januar-Zahlen ein Anstieg der Arbeitslosenzahlen zu verzeichnen, allerdings liegt die Quote für den Raum Radeberg mit aktuell 5,1 Prozent immer noch auf einem sehr niedrigen Wert. Radeberg kann sich nach wie vor über eine der niedrigsten Arbeitslosenquoten Ostdeutschlands freuen. Im Vergleich zum Dezember legte die Arbeitslosigkeit dabei um 74 Betroffene zu – von 956 auf nun 1 030 Arbeitslose. Das sind dabei mit Blick auf ein Jahr zuvor immer noch spürbar weniger! Im Januar 2015 lag die Quote in Radeberg noch bei 5,8 Prozent und es waren mit 1 154 Betroffenen auch noch 124 Menschen mehr arbeitslos gewesen.

Anstieg saisonbedingt und normal

Der aktuelle, vergleichsweise leichte Anstieg überrascht die Experten dabei nicht. Denn in den Wintermonaten geht die Quote traditionell nach oben. „In den vergangenen Wochen meldeten sich zahlreiche Arbeitnehmer aus dem Bereich des Hoch- und Tiefbaus, des Speditionswesens sowie des Innenausbaus aus saisonalen Gründen arbeitslos“, erläutert Thomas Berndt, Chef der auch fürs Rödertal zuständigen Arbeitsagentur Bautzen, die aktuelle Entwicklung auf dem regionalen Arbeitsmarkt. Zusätzlich habe das Auslaufen befristeter Arbeitsverträge zum Jahreswechsel für einen Anstieg der Arbeitslosigkeit gesorgt, machte er deutlich. (SZ/JF)

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