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Arbeitsmarkt läuft in Döbeln gegen den Trend

In Mittelsachsen sinkt die Zahl der Arbeitslosen, im Altkreis steigt sie. Dennoch gibt es erste Zeichen der Frühjahrsbelebung.

Döbeln. Auch wenn die Temperaturen alles andere als frühlingshaft, und einige Beschäftigte in der Baubranche in der Winterpause sind, setzt auf dem mittelsächsischen Arbeitsmarkt die Frühjahrsbelebung ein. „Die Zahl der arbeitslosen Mittelsachsen ist im Februar leicht gesunken. Der Rückgang der Arbeitslosigkeit war in fast allen Regionen – ausgenommen Döbeln – zu spüren“, teilte Susan Heine, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Freiberg, am Mittwoch mit. Im Agenturbereich Döbeln sind insgesamt 2 524 Personen arbeitslos gemeldet. Das seien zwar 442 weniger als im Februar 2017, aber 25 Menschen mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote liegt bei 7,7 Prozent. Zum Vergleich: Im gesamten Agenturbezirk beträgt die Quote 5,8 Prozent, so Agentur-Sprecherin Antje Schubert.

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Die Unternehmen in der Region hätten der Agentur 839 neue Stellen gemeldet. Das sind 108 mehr als im Januar. „Häufig passt jedoch das Qualifizierungsniveau der Arbeitslosen nicht zu den Anforderungen der Unternehmen. Deshalb setzen wir auch in diesem Jahr auf Qualifizierung und Weiterbildung, um Menschen in den Arbeitsmarkt zu integrieren“, so Susan Heine. Die Beratungs- und Vermittlungsfachkräfte der Agentur hätten die entsprechenden Angebote im Blick.

Im vergangenen Monat hätten nach ersten Hochrechnungen mehr als 2 600 Personen „an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen teilgenommen oder gesetzliche Regelungen in Anspruch genommen und damit den Arbeitsmarkt entlastet“, so Sprecherin Antje Schubert.

Seit Jahresbeginn wurden der Agentur für Arbeit Freiberg 1 570 neue Arbeitsstellen gemeldet. Der Gesamtbestand an Arbeitsstellen liegt damit bei 2 835 Stellen. „Stellenangebote gibt es in fast allen Wirtschaftsbranchen. Die meisten Beschäftigungsmöglichkeiten bestehen in der Arbeitnehmerüberlassung (906), im verarbeitenden Gewerbe (476) sowie im Gesundheits- und Sozialwesen (241)“, ergänzte Antje Schubert. (DA/sol)