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Archäologen graben am Burglehn

Auf der Freifläche nahe dem Bautzener Wasserturm entsteht ein Haus für ältere Menschen. Doch erst sind die Wissenschaftler dran.

© Uwe Soeder

Von Marleen Hollenbach

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Bautzen. Für die Bauarbeiten am Burglehn haben die Vorbereitungen begonnen. Auf der Freifläche nahe dem Wasserturm finden gerade archäologische Untersuchungen statt. Das teilt Architekt Stefan Siebert mit. Schon seit Beginn des Jahres schauen sich die Wissenschaftler eine der letzten Bautzener Baulücken in der Altstadt genauer an. Bisher habe es aber noch keinen besonderen Fund gegeben, so der Architekt. Die Untersuchungen sind notwendig, weil die Firma Hentschke Bau auf dieser Fläche zwischen Mönchsgasse, Burglehn und Brüdergasse schon bald einen Neubau errichten will. Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen das städtische Grundstück gekauft.

Geplant ist der Lückenschluss. Das heißt, der Neubau soll an die bestehenden Brandwände der Nachbarhäuser andocken. Das neue Haus wird dann aus vier Teilen bestehen. Direkt am Bautzener Burglehn reiht sich das viergeschossige Gebäude in den Straßenzug ein. Die anderen Gebäudeteile in Richtung Brüder- und Mönchsgasse sind kleinteiliger geplant. Im März oder April sollen die Bauarbeiten starten. Wenn alles klappt, könnte das Haus im Sommer 2019 komplett fertig sein.

Schon jetzt steht fest, für welche Zielgruppe die 34 Wohnungen einmal gedacht sind. Es geht um ältere Menschen. In die erste Etage zieht eine Tagespflege ein. Die zweite Etage ist unter anderem für eine Wohngemeinschaft für Demenzkranke vorgesehen. Die obersten Stockwerke sind ebenfalls für barrierefreie und altersgerechte Wohnungen reserviert.