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Bautzen

So geht's weiter mit den Sachsenhühnern

Um die Art zu erhalten, hat das Biosphärenreservat ein Projekt gestartet. Den ersten Tieren steht nun eine wichtige Prüfung bevor.

Gesperbert, weiß, geld oder schwarz – Sachsenhühner jeden Farbschlags werden derzeit in Haselbachtal groß gezogen. Das Nachzuchtprojekt soll den Bestand der vom Aussterben bedrohten Haustierrasse sichern.
Gesperbert, weiß, geld oder schwarz – Sachsenhühner jeden Farbschlags werden derzeit in Haselbachtal groß gezogen. Das Nachzuchtprojekt soll den Bestand der vom Aussterben bedrohten Haustierrasse sichern. © Reservatsverwaltung Oberlausitze

Wartha/Haselbachtal. Den 450 jungen Sachsenhühnern, die Ende April in einer Aufzuchtstation in Haselbachtal geschlüpft sind, stehen aufregende Tage bevor. Im Alter von zehn Wochen können sie an diesem Wochenende erstmals ihren Käfig verlassen und ins Freiland umsiedeln.

Zwei Wochen später, am 12. Juli sollen die Jungtiere auf ihre Zuchttauglichkeit hin untersucht werden. Das teilt Sandro Tenne mit, der als Projektmitarbeiter das Arterhaltungsprojekt des Biosphärenreservats Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft mit betreut.

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Jungtiere, die sich für die Nachzucht nicht eignen, sollen noch am selben Tag in Wartha zum Preis von fünf Euro an neue Halter verkauft werden. Kurzentschlossene werden dabei jedoch leer ausgehen. Denn bereits im Vorfeld des Projektes war eine Liste mit möglichen Haltern erstellt worden. Diese wurden nun gezielt zu der Verkaufsveranstaltung eingeladen, informiert Sandro Tenne.

Auch die neuen Züchter, die sich künftig der Erhaltung der gefährdeten Haustierrasse widmen wollen, stehen bereits fest. Sie müssen sich aber noch gedulden: Erst im Alter von sechs Monaten werden ihnen die Zuchttiere übergeben. (SZ/fsp)

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