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Staffelübergabe beim Wuchterlauf

Nach 50 Jahren startet der Sebnitzer Wettkampf mit neuem Leiter durch. Weitere Verstärkung wird noch gesucht.

Sebnitz. Wird im kommenden Januar ausreichend Schnee liegen, um auf die Skier zu steigen oder nicht? Mit dieser Frage müssen sich die Veranstalter des Sebnitzer Wuchterlaufs seit 50 Jahren herumschlagen. Bei einer Beratung in der vergangenen Woche stellte der neue organisatorische Leiter der Traditionsveranstaltung, Carsten Vater, seine Gedanken für die Durchführung in zwei möglichen Varianten vor. Fehlt es an Schnee, kann der Lauf nicht, wie ausgeschrieben, als Skilanglauf ausgetragen werden. Dann muss auf die Crosslaufvariante zurückgegriffen werden, wie es in der Vergangenheit schon oft der Fall war.

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Die Leitung der Sebnitzer Ortsgruppe des Sächsischen Bergsteigerbundes hatte interessierte Mitglieder eingeladen, um einige Neuerungen für die Organisation des 51. und weiterer Wuchterläufe zu beraten. Erst seit gut zwei Monaten steht fest, dass der Lauf doch noch eine Zukunft hat. Nach langer Suche hatte sich Carsten Vater bereiterklärt, künftig die Organisationsleitung zu übernehmen. Bei dem Treffen stellte er auch die Aufgabenbereiche vor, die in der Zukunft mit einem Verantwortlichen zu besetzen sind. Für einige Bereiche konnten schon Bergfreunde gefunden werden. Bis Ende Oktober sollen auch die restlichen Ressorts einen Chef haben. Es steht also noch eine Menge Arbeit an, die es zu erledigen gilt. Trotzdem ist die Fortsetzung der Traditionsveranstaltung erstmal in guten Händen und kann als gesichert betrachtet werden. Das war und ist auch das Hauptanliegen des ehemaligen Leiters Gunter Seifert. Dieser nahm die Beratung zum Anlass, dem neuen Chef für seine Entscheidung zu danken. Bei der symbolischen Übergabe überreichte er Carsten Vater eine Skispitze aus Keramik mit dem Wuchterlauf-Logo als Dankeschön. (SZ)