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Abzocke bei Handwerkern

Die Handwerkskammer warnt vor unseriösen Schreiben. Wer darauf eingeht, muss zahlen.

Bautzen/Dresden. Handwerksbetriebe in der Oberlausitz erhalten derzeit Schreiben per Fax von einer sogenannten „Datenschutzauskunft-Zentrale“(Daz). Unter Hinweis auf eine kurze Frist sollen betriebliche Daten vervollständigt und das Formular dann „gebührenfrei“ zurückgesandt werden. Dabei wird der Eindruck erweckt, der Betrieb sei aus Gründen des Datenschutzes zur Angabe verpflichtet, informiert Josefin Päßler, Pressereferentin der Handwerkskammer Dresden. Tatsächlich bestehe jedoch keine Pflicht zur Preisgabe dieser Daten. Vielmehr habe die Rücksendung des Formulars zur Folge, dass der Absender damit einen kostenpflichtigen Vertrag eingeht und ein „Leistungspaket“ für jährlich etwa 500 Euro erwirbt. Die Handwerkskammer weist darauf hin, dass es in solchen Fällen für Handwerksbetriebe kein 14-tägiges gesetzliches oder vertragliches Widerrufsrecht gibt. Empfänger solcher Schreiben können sich an die Rechtsberater der Handwerkskammer wenden. (SZ)

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