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Das Problem ist nicht der Hund

Der eine verteidigt sein Revier, der andere macht nur seinen Job. Die Verantwortung trägt am Ende der Hundebesitzer.

© Michael Schmidt

Von Christian Eissner

Es ist gut, dass die Post ihre Mitarbeiter schult, wie sie in brenzligen Begegnungen mit Hunden richtig reagieren. Das geht so weit, dass die Hundeführerin in Pirna den Kursteilnehmern erläutert hat, was genau zu tun ist, wenn ein Hund zugebissen hat. Nötig sein sollte so ein Training nicht.

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Denn in erster Linie trägt weder der Postbote noch der Hund die Hauptverantwortung, gefährliche Begegnungen von vornherein zu vermeiden, sondern jeder einzelne Hundehalter. Das fängt bei der Wahl der Rasse an. Kein Wunder, dass die Arbeitssicherheitsleute bei der Post sagen, sie würden die Schulung lieber für die Hundebesitzer machen statt für die eigenen Angestellten.

Hunde sind tolle Gefährten, man kann großes Vertrauen in sie haben. Man muss und kann sie trotzdem so erziehen, dass sie ihre Grenzen kennen. Der Postbote ist keine Beute.