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Neue Sandsteine für die Albertbrücke

Die Sanierung der Unterseite hat jetzt auch auf der Neustädter Seite begonnen. Die Pirnaer Sandsteinwerke haben zuerst die Schäden erfasst.

Auf der Altstädter Seite der Albertbrücke sanieren Fachleute seit Juni die Gewölbe der Unterseite. Sichtbar ist das an den mit Planen verhüllten Gerüsten. Begonnen haben kürzlich auch die ersten Arbeiten auf der Neustädter Brückenseite, teilt Straßenbauamtschef Reinhard Koettnitz mit. Von einem Hubsteiger aus haben Mitarbeiter der Sächsischen Sandsteinwerke Pirna die Steine abgeklopft und dabei untersucht. Schadhafte Steine wurden vermessen.

Entweder werden sie komplett ersetzt oder bei leichteren Schäden nur die Oberseiten mit dünnen Sandsteinplatten erneuert. Derzeit werden die entsprechenden neuen Steine bei den Sächsischen Sandsteinwerken in Pirna bearbeitet. Sind sie fertig, werden in den nächsten Wochen auf der Neustädter Seite Gerüste aufgestellt. So können die schadhaften Steine erneuert und die Gewölbe saniert werden, kündigt Koettnitz an.

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Die Unterseiten der drei Bögen über der Elbe werden erst ab März kommenden Jahres instandgesetzt. Über dem Fluss sollen sogenannte Hängegerüste montiert werden. Die rechtwinkligen Konstruktionen werden von oben herabgelassen und mit Stahlstäben an den Bogenunterseiten befestigt. Bis Juli nächsten Jahres sollen alle Brückengewölbe saniert werden. Die Arbeiten kosten rund 2,6 Millionen Euro. Die Albertbrücke war 1877 fertiggestellt, 1945 zerstört und wiederaufgebaut worden. Bis 2016 wurde die Oberseite saniert. (SZ/phi)