Teilen:

Endspurt bei der Kirchsanierung

© Frank Korn

Die Arbeiten am und um das Gotteshaus sollen dieses Jahr abgeschlossen werden. Vieles geschieht in Eigenleistung.

Von Frank Korn

Zschaitz. Am Montag sind die Putzarbeiten am Sockel der Zschaitzer Kirche beendet worden. Für Pfarrer Reinhard Mehnert ein weiteres Teilstück auf dem Weg zu einer sanierten Kirche. Die ersten Arbeiten begannen bereits im Jahr 2015. Damals war das Fundament im Bereich des Altarraums verstärkt und dadurch stabilisiert worden. Es folgten Arbeiten am Dachstuhl und am Dach, ein neuer Blitzschutz wurde angebracht und die Kirche mit einem neuen Anstrich versehen. „Ende Oktober soll noch der Sockel gestrichen werden“, sagte Mehnert. Danach könne die Erde rund um das Gebäude wieder angefüllt werden.

Ein wichtiges Detail der Sanierung ist der rollstuhlgerechte Zugang zur Kirche. Eine Voraussetzung dafür wurde im Zuge der Bauarbeiten bereits geschaffen. „Wir haben am Eingang eine Schwelle herausgenommen und die Tür um 20 Zentimeter verlängert“, erklärte der Pfarrer. Der rollstuhlgerechte Zugang soll im November geschaffen werden, wenn das Außengelände gestaltet wird.

Von rund 282 000 Euro Gesamtkosten werden 60 000 Euro durch das Leader-Programm gefördert. 194 000 Euro steuert die Landeskirche bei. Die restlichen 28 000 Euro muss die Kirchgemeinde selbst aufbringen. Neben Eigenmitteln und Spenden gehört viel Eigenleistung dazu. So säuberten die Mitglieder zum Beispiel die Dachtraufen, hackten Putz von den Wänden, erledigten Schachtarbeiten und den Anstrich der Fassade.