merken

Riesenpilze unter Espen

Renate Günzel hat eine ganze Mahlzeit an einer Stelle gefunden. Und das bei dieser Trockenheit.

© André Braun

Von Jens Hoyer

Döbeln. Da sag’ einer, es wachsen keine Pilze. Es gibt sie, und was für welche. Renate Günzel aus Döbeln hat drei Prachtexemplare gefunden. „Ich kenne eine Stelle bei Hartha. Heute bin ich dort langgekommen und habe mal nachgeschaut.“ Da standen sie dann, alle an einer Stelle. Drei Riesenpilze mit jeweils etwa 20 Zentimeter Hutdurchmesser, dazu noch ein Mini-Pilz. „Über diesen Fund habe ich mich sehr gefreut.“ Die genaue Stelle will Renate Günzel nicht verraten – Pilzsuchergeheimnis. Aber so viel: Es gibt dort Espen. Denn bei den gefundenen Pilzen handelt es sich um Pappelröhrlinge. Die Bestätigung hat sie sich beim Leisniger Pilzberater Dieter Kunath geholt, dem sie ein Bild schickte. „Er hat mir gratuliert. So einen Fund macht man selten.“

Anzeige
Symbolbild Anzeige

Wenn Maschinen denken

In Hollywoodfilmen übernehmen Roboter schon mal die Weltherrschaft. Künstliche Intelligenz als Horrorszenario. Die Realität ist jedoch nicht weniger spektakulär. An der TU Dresden beginnen Supercomputer zu lernen.

Dieser Herbst hat noch nicht viel an Pilzen gebracht. Renate Günzel geht gern welche sammeln, aber in diesem Jahr war noch nicht viel los, sagt sie. „Außerdem hatte ich wenig Zeit.“ Es fehlten einige Tage Regen, damit die Fruchtkörper sprießen. Rotkappen sucht Renate Günzel dann ebenfalls unter Espen. Steinpilze stehen in Buchenwäldern.