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Schleuser auf A 17 geschnappt

Mehrere Frauen und Kinder sollten über die Grenze nach Deutschland gebracht werden. Die Bundespolizei verhinderte das.

© Archiv/Marko Förster

Bad Gottleuba-Berggießhübel. Am frühen Mittwochmorgen kontrollierten Beamte der Bundespolizei auf dem Rastplatz „Am Heidenholz“ ein Fahrzeug, das in Richtung Dresden unterwegs war. Während der Personenkontrolle stellte sich recht schnell heraus, dass der rumänische Fahrer mehrere Menschen in die Bundesrepublik schleusen wollte. Im Kleintransporter waren weitere zehn moldauische Staatsangehörige. Es handelte sich um drei Frauen im Alter von 28, 31 und 33 Jahren, die in Begleitung ihrer sieben Kinder waren. Während der Kontrolle stellte sich ebenfalls heraus, dass eine der Frauen, bereits in der Vergangenheit wegen Diebstahls polizeilich in Erscheinung trat. Darüber hinaus wurde ein von ihr und ihren Kindern gestellter Asylantrag in diesem Jahr bereits abgelehnt. Bei der 28-Jährigen stellte sich ebenfalls heraus, dass bei ihr in diesem Jahr ein erfolgter Asylantrag abgelehnt wurde.

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Im Rahmen der weiteren Einreisebefragung ergaben sich zudem Anhaltspunkte, dass die weiblichen Moldauerinnen mit ihren Kindern erneut einen längerfristigen Aufenthalt in Deutschland ohne eigene finanzielle Mittel anstrebten. Die Beamten nahmen den rumänischen Fahrer vorläufig fest und leiteten gegen ihn Strafverfahren wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern ein. Die moldauischen Staatsangehörigen wurden noch am Mittwoch nach Tschechien zurückgeschoben und den dort zuständigen Behörden übergeben. (SZ)