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Sebnitz

Neustädter Generationstreff ist gesichert

Im Mehrgenerationenhaus des ASB in Neustadt ist es auch in den Ferien nicht ruhig. Damit das so bleibt, braucht das Haus auch Unterstützung.

Mittelalterfest: Maxima Knüpfer vom Team der Ritter der Tafelrunde und der König, Dirk Peter Schulsozialarbeiter ASB, schauen aus der Burg.
Mittelalterfest: Maxima Knüpfer vom Team der Ritter der Tafelrunde und der König, Dirk Peter Schulsozialarbeiter ASB, schauen aus der Burg. © Steffen Unger

Bunt und lustig ging es zu beim kürzlichen Mittelalterfest im ASB-Mehrgenerationenhaus auf der Maxim-Gorki-Straße in Neustadt. Das war Teil eines umfangreichen Sommerferienprogrammes, welches derzeit noch läuft. Auch im nächsten Jahr will man dort nicht nur die Ferien mitgestalten, sondern praktisch für alle Generationen Neustädter Einwohner  Angebote unterbreiten. Die müssen finanziert werden und da sind Zuschüsse unerlässlich.

Eigentlich ist es auch schon ein formeller Akt, wenn Neustadts Stadträte dafür stimmen, das Mehrgenerationenhaus in die kommunalen Aktivitäten auch weiter einzubinden und dafür jährlich 10.000 Euro zur Verfügung stellen. Dennoch muss der Akt sein, denn ohne den Zuschuss der Stadt und dem Bekenntnis dazu, würde das Mehrgenerationenhaus keine Fördermittel beantragen können. Und jetzt war er besonders wichtig, da der Arbeiter-Samariter-Bund ein neues Förderprogramm nutzen will und damit auch die Angebote für Neustadts Bevölkerung weiter absichert.

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Mit der Zustimmung des Stadtrates sind die nun in den Jahren 2021 und 2028 gesichert. Der ASB könnte damit für das Mehrgenerationenhaus einen Zuschuss in Höhe von  40.000 Euro pro Jahr aus dem neuen Förderprogramm erhalten. Ziel dessen ist es, dass die Mehrgenerationenhäuser dazu beitragen, gute Entwicklungschancen, faire Teilhabemöglichkeiten und somit gleichwertige und bessere Lebensverhältnisse für die Menschen schaffen.  Und schon deshalb ist das Mehrgenerationenhaus für Neustadt wichtig.  Mit der Einrichtung wurde eine soziale Infrastruktur geschaffen, die die Auswirkungen und Trends des demografischen Wandels mitgestaltet, heißt es aus der Stadtverwaltung.

Der ASB hat sich mit dem Haus vier Hauptziele gesetzt, die da lauten generationsübergreifende Arbeit, Teilhabe, freiwilliges Engagement sowie soziale Orientierung. Nach diesen Leitlinien sind die Veranstaltungen oder Kurse des Hauses ausgerichtet. Im Angebot sind unter anderem Kleinkindbetreuung als Ergänzung zur Kinderkrippe, Unterstützung und Bewältigung familiärer Aufgaben,  Unterstützung für ältere Menschen sowie die Schul- und Jugendsozialarbeit. So helfen die Mitarbeiter zum Beispiel auch Schülern mit der Vermittlung von Praktikumsplätzen bei der Berufswahl. Aber auch wer in Neustadt Rat und Hilfe bei der Nutzung von digitalen Medien sucht, wird den richtigen Kurs im Haus finden. Sportliche Angebote gehören ebenfalls mit dazu. 

In Zusammenarbeit mit der Stadt Neustadt werden dann noch weitere zusätzliche Handlungsfelder ausgewählt. Dazu gehören unter anderem die Stadtteilkonferenzen, in den auch Sorgen und Nöte mit auf den Tisch gepackt werden können oder auch unter Absprache das Umfeld mitgestaltet werden kann.  Das Mehrgenerationenhaus ist ein offenes Haus. Es kann kommen, wer möchte und die zusätzlichen Angebote nutzen. Darüber hinaus ist der ASB auch Träger verschiedener Projekte so unter anderem auch in Verbindung mit den Jobcentern zu Unterstützung von Langzeitarbeitslosen. 

Öffnungszeiten: Montag: 8 bis 17 Uhr, Dienstag: 8 bis 16 Uhr, Mittwoch bis Freitag: 8 bis 18 Uhr.

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