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Aschenbrödel bleibt Besuchermagnet

Die winterliche Schau zum Kultfilm lockte erneut mehr Fans ins Moritzburger Schloss.

Rund 115 000 Menschen kamen in den vergangenen Monaten, um die Dauerausstellung zum Märchenfilmklassiker „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ zu sehen. © Archivfoto: Arvid Müller

Am Sonntag war die Dauerausstellung zum deutsch-tschechischen Märchenfilmklassiker „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ zum letzten Mal in diesem Winter geöffnet. Erneut können sich die Verantwortlichen vom Schlösserland Sachsen über einen Zuwachs bei den Besucherzahlen freuen.

Im vergangenen Winter kamen rund 115 000 Menschen, um die Schau im Moritzburger Barockschloss zu sehen. Rechnet man noch die Gäste der zahlreichen Begleitveranstaltungen hinzu, waren es sogar etwa 123 000.

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Die Vorjahresbesucherzahl wurde mit 115 288 diesmal bereits am vergangenen Donnerstag erreicht. Die aktuelle Abschlusszahl war am Sonntagabend noch nicht zu erfahren. Sind die Besucher am letzten Ferienwochenende in Sachsen aber ähnlich ins Schloss geströmt wie an dem zuvor, könnte die Marke von 120 000 Menschen geknackt worden sein. Am 23. und 24. Februar wurden in der Ausstellung 6 926 Besucher gezählt.

Die Ausstellung an einem der originalen Drehorte des Kultfilms hat damit einmal mehr bewiesen, dass sie auch in ihrem achten Jahr nichts von ihrer Anziehungskraft auf die große Fangemeinde von „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ eingebüßt hat. Schließlich konnte Anfang Dezember der einmillionste Besucher der Schau begrüßt werden. Die fünfjährige Emma aus Dresden.

Der Besucherrekord war übrigens bei der zweiten Ausstellung im Winter 2011/2012 erreicht worden. Damals strömten 180 000 Frauen, Männer, Kinder ins Schloss. Damals betrug die Ausstellungsfläche allerdings auch 2 000 Quadratmeter, weil auch die Räume der barocken Dauerausstellung einbezogen waren.

Wurden die ersten vier Ausstellungen jedes Mal neu konzipiert, präsentiert sich die Schau seit 2015 nun als kaum veränderte winterliche Dauerausstellung auf 450 Quadratmetern. Umso beachtlicher ist, dass nach 130 000 Besuchern 2015 und einem Rückgang auf 105 000 im darauf folgenden Jahr seit dem ein jährlicher Zuwachs zu verzeichnen ist.

Bis zum 22. März bleibt Schloss Moritzburg nun geschlossen. In dieser Zeit wird auch die Sonderausstellung aufgebaut, die bis zum Herbst zu sehen sein wird. Sie widmet sich dem einzigartigen Schatz von Schloss Moritzburg – den Goldledertapeten. Das Schloss beherbergt noch immer den weltweit größten geschlossenen Bestand an barocken Goldledertapeten.