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Aue wartet weiter auf Erfüllung

Trotz guter Leistung in der Anfangs- und Schlussphase muss sich Erzgebirge Aue weiter gedulden, um das Saisonziel 40 Punkte zu erreichen. Nach der Niederlage in Fürth bleiben die „Veilchen“ bei 37 Zählern stehen.

© dpa

Von Tina Hofmann

Fürth. Nach einem verheißungsvollen Auftakt ist dem FC Erzgebirge Aue am Ende die Revanche verwehrt geblieben: Das Team von Trainer Falko Götz musste sich am Samstag in der 2. Fußball-Bundesliga bei der SpVgg Greuther Fürth mit 1:2 (1:1) geschlagen geben. Vor 12.310 Zuschauern in der Trolli Arena hatte Filip Luksik (16. Minute) die Gäste in Führung gebracht, ehe die Tore von Daniel Brosinski (38.) und Ilir Azemi (58.) die „Kleeblätter“ wieder auf Tabellenrang zwei beförderten und im Aufstiegsrennen halten.

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Die Sachsen wollten sich für die herbe 2:6-Heimspielniederlage rehabilitieren, doch das gelang nicht. So müssen sie weiter auf das Knacken der 40-Punkte-Marke warten. „Wir hatten heute aufgrund unseres Auftrittes mehr verdient. Wir haben viel dafür getan, das Hinspiel vergessen zu machen. Umso trauriger ist es, wenn man trotzdem als Verlierer vom Platz geht und das zweite Gegentor als Geschenk rüberkommt“, ärgerte sich Torwart Martin Männel.

Aufgrund der Ausfälle von Stürmer Frank Löning (Oberschenkelzerrung), Mittelfeldspieler Rico Benatelli (Fußprellung) und Innenverteidiger Tobias Nickenig (Kniereizung) war Götz bereits dreifach zum Umstellen gezwungen. Neben Solomon Okoronkwo, Dorian Diring und Ivan Gonzalez, die für die Ausfälle einsprangen, brachte er aber auch noch Luksik und Oliver Schröder.

Überraschend viel Paroli

Mit der völlig neu formierten Startelf bot Aue dem Aufstiegsaspiranten in der Anfangsphase überraschend viel Paroli. Aus einer sicheren Defensive heraus gelang es den Gästen immer wieder, Nadelstiche nach vorn zu setzen. Nach gut einer Viertelstunde wurde der Aufwand mit dem Führungstreffer per direktem Freistoß belohnt. Für Luksik war es das erste Zweitliga-Tor.

Während Okoronkwo in der 24. Minute frei stehend noch die Chance zum 2:0 versiebte, kam Fürth langsam auf Hochtouren und machte gehörig Druck. Die „Veilchen“ wurden defensiv langsam unsicher. Erst parierte Männel gegen Thomas Pledl (21.), dann half beim direkten Schuss von Niko Gießelmann der rechte Pfosten, ehe Gonzalez auf der Linie gegen Tom Weilandt retten musste (28.).

Sieben Minuten vor der Pause bekamen die Gäste dann die Quittung für ihre unachtsame Defensivarbeit, als Brosinski völlig unbedrängt vor dem Sechzehner nach innen zog und den Ball unhaltbar ins linke obere Eck zirkelte. In der zweiten Hälfte war Fürth der unbedingte Siegeswille anzumerken. Die Mannschaft kam immer wieder gefährlich vor das Auer Tor. In der 58. Minute nutzte Azemi dann einen doppelten Patzer von Männel und Gonzalez. In der Schlussphase drängte das Götz-Team vehement auf den Ausgleich, die letzte Konsequenz vorm gegnerischen Tor fehlte jedoch. (dpa)