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Auf dem Weg zur Zentralhaltestelle

In diesem Jahr beginnen in Löbtau die Bauarbeiten. Für Autofahrer und Bahngäste soll es immer einen Weg geben.

© René Meinig

Von Sophie Arlet

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In den nächsten Monaten kommen Autofahrer noch problemlos über die Kesselsdorfer Straße. Die Arbeiten für die geplante Zentralhaltestelle haben zwar begonnen, doch erstmal müssen die umliegenden Straßen auf den stärkeren Verkehr vorbereitet werden. Denn ab 2019 dürfen nur noch Straßenbahnen und Busse auf den unteren Bereich der Kesselsdorfer Straße.

Im Frühjahr: Kreuzungen rund um die Haltestelle werden ausgebaut

Seit Oktober 2017 werden die Kreuzungen rund um den neuen Haltestellenbereich ausgebaut. An der Ecke Kesselsdorfer/Rudolf-Renner-Straße finden nur noch Restarbeiten statt. Bis April werden neue Schilder aufgestellt und die Fahrbahn markiert. Ende Januar geht es am Knotenpunkt Kesselsdorfer/Werner-/Gohliser Straße weiter. Dort wird bis Ende Februar gebaut. Auch die Kreuzung Hirschfelder-/Freiberger/Fabrikstraße soll bis Mitte Februar fertig sein. Kurz darauf geht es dann an der Kreuzung Werner-/Löbtauer Straße weiter. Bis Mitte Juni wird an dem Knotenpunkt gebaut. Die Kreuzung Werner-/Reisewitzer Straße bildet den Abschluss. Dort sind die Arbeiter von Mitte März bis Ende Mai beschäftigt.

Im Sommer: Auf Tharandter und Löbtauer Straße wird es eng

Ab Mitte Juni geht es auf der Achse am unteren Ende der Kesselsdorfer Straße weiter. Zuerst wird die Tharandter Straße zwischen Schilling- und Kesselsdorfer Straße auf einer Länge von 130 Metern saniert. Auch der Gehweg soll dann erneuert werden. Auf der Strecke befindet sich die Zu- und Ausfahrt des Parkdecks der Löbtau-Passage. Doch die Straße muss nicht voll gesperrt werden. „Durch eine Staffelung der Baufelder kann der Verkehr im Zuge der Tharandter Straße und Löbtauer Straße zwar eingeschränkt, aber weitestgehend in beiden Richtungen aufrechterhalten werden“, sagt Reinhard Koettnitz, Leiter des Straßen- und Tiefbauamtes.

Die Löbtauer Straße wird zwischen Eichendorff und Kesselsdorfer Straße ausgebaut. Auf einem Abschnitt von 60 Metern werden die Gleise erneuert. An der Kreuzung Löbtauer/Kesselsdorfer Straße wird ein neuer Gleisabzweig gebaut. Dann kann die Löbtauer Straße zeitweilig nur stadtauswärts befahren werden. „Der Verkehr aus Richtung Tharandter Straße ins Zentrum wird in dieser Zeit über die Freiberger und Hirschfelder Straße umgeleitet“, so Koettnitz weiter. Die Strecke entlang der Kesselsdorfer und Freiberger Straße kann in beide Richtungen befahren werden. Zeitweise wird der Verkehr stadtauswärts über die nördliche Weißeritzbrücke geleitet, über die auch die Straßenbahn fährt. Diese Bauarbeiten sollen bis Mitte November dauern.

Die Fahrgäste der Straßenbahnlinie sechs müssen sich im Sommer auf eine geänderte Linienführung oder Ersatzverkehr einstellen. „Möglicherweise kommen auch Zweirichtungsfahrzeuge als Linienbahnen zum Einsatz, die bis an das Baufeld heranfahren können“, so Falk Lösch von den Dresdner Verkehrsbetrieben. Wie genau der Baustellenbereich dann umfahren wird, könne jetzt aber noch nicht gesagt werden, da sich auch die Planungen an der Baustelle noch ändern könnten, so Lösch.

Im nächsten Jahr: Auf der Kesselsdorfer Straße wird die neue Haltestelle gebaut

2019 starten dann auch die Bauarbeiten an der Kesselsdorfer Straße. Für die Bauplaner, Arbeiter und die Verkehrsbetriebe bringt der Umbau zur Zentralhaltestelle viele Herausforderungen mit sich. Im Knotenpunkt der Kesselsdorfer/Tharandter/Freiberger/Löbtauer Straße kann immer nur in kleinen Abschnitten gebaut werden, viele kleine und wechselnde Umleitungsstrecken sind für Autofahrer vorprogrammiert. Zudem muss in dem Areal ein Abwasserschacht in einer Tiefe von über sieben Metern abgebrochen und erneuert werden.

Richtig eng wird es für die Bauarbeiter im Bereich der Haltestellen. Entlang der Gehwege auch direkt vor den Geschäften müssen Leitungen und Kabel verlegt werden. Viel Arbeit wird auch der Bau der Haltestellenüberdachung machen. Und die Verkehrsbetriebe müssen eine Lösung für die 39 000 Aus-, Ein- und Umsteiger finden, die die Haltestelle sonst täglich nutzen.

Die Händler der Löbtau-Passage sehen dem Bau vor ihrer Haustür mit Sorge entgegen. Gerade die Besitzer der kleineren Läden hätten Angst, dass die Kunden während der Bauzeit lieber in der Innenstadt einkaufen, sagt Center-Manager Uwe Kuhnt. Sobald die Details zum Bauablauf stehen, könne über Maßnahmen nachgedacht werden, wie die Passage trotz Baustelle attraktiv bleibt. Möglich wäre zum Beispiel, den Eingang in Richtung Tharandter Straße zeitweise zum Haupteingang zu machen. Im Herbst 2019 soll dann alles überstanden und die Haltestelle fertig sein.

Die Vorplanung zu den Bauarbeiten an der Kesselsdorfer Straße zwischen Reisewitzer und Rudolf-Renner-Straße  werden am Donnerstag im Ortsbeirat Cotta vorgestellt. Der tagt öffentlich ab 18 Uhr im Rathaus Cotta, Lübecker Straße 121.