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Zittau

Demo wegen Nazi-Verbrechen

Das Bündnis "Zittau ist bunt" will anlässlich des 9. November der Opfer gedenken. Ab 17 Uhr geht es auf dem Marktplatz los.

Blick auf die Synagoge in Zittau nach der Sprengung am 10. November 1938.
Blick auf die Synagoge in Zittau nach der Sprengung am 10. November 1938. © Archiv Klaus Zimmermann

Das Bündnis "Zittau ist bunt" ruft für Sonnabend dazu auf, der Opfer der NS-Verbrechen zu gedenken. Zudem will es darüber informieren, was passiert, wenn faschistische Ideologien an die Macht kommen.

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So startet ab 17 Uhr auf dem Marktplatz eine Gedenk-Demonstration auf den Spuren der NS-Verbrechen. Um 18.30 Uhr wird der Tag der Besinnung zur Demokratie und Friedfertigkeit an der ehemaligen Synagoge an der Lessingstraße 12 begangen, bevor 19.30 Uhr ein Konzert und eine Lesung mit europäischer Musik jüdischer Komponisten im Wächterhaus an der Inneren Weberstraße 16 stattfindet.

Am 9. November 1938 haben in ganz Deutschland Synagogen gebrannt. Die sogenannten Novemberpogrome waren der Beginn der Vernichtung von Millionen Juden, Kommunisten, Homosexuellen und Menschen mit Behinderung. Auch in Zittau lassen sich viele Spuren des Nationalsozialismus finden.

Das Aktionsbündnis ist ein Zusammenschluss vieler Vereine, Initiativen und Parteien aus der Region. Unter dem Motto "Vielfalt ist unsere Stärke" werden immer wieder Aktionen organisiert, um ein Zeichen für Toleranz und menschliches Miteinander zu setzen.

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