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Auf der Suche nach dem Juchtenkäfer

Bernhard Borchers kümmert sich seit 2004 um eine Streuobstwiese in Kleinsedlitz. Jetzt freut er sich über Erfolg.

© Borchers

Heidenau. Bernhard Borchers ist ein Grüner – und das nicht nur im Heidenauer Stadtrat. Er fährt meist Rad, heizt zu Hause mit einem modernen Holzvergaser in Kombination mit einer Solarthermie-Anlage und hat seit 14 Jahren eine besondere Patenschaft. Er kümmert sich um eine Streuobstwiese in Kleinsedlitz unterhalb des Wasserturms.

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Der Juchtenkäfer ist im nahegelegenen Barockgarten schon nachgewiesen.
Der Juchtenkäfer ist im nahegelegenen Barockgarten schon nachgewiesen. © dpa

Lange passierte nicht viel bzw. gar nichts. „Nicht einmal die Weideschafe der Agrargenossenschaft wollten in dem Gestrüpp bzw. der Wildnis des Freistaates Sachsen Ordnung schaffen“, sagt Borchers. Nun aber konnte er mithilfe des Landschaftspflegeverbandes Fördermittel beantragen und bekam auch welche. „Damit kann das verwahrloste Landstück vom Unterwuchs befreit werden und die verwilderten Bäume bekommen nach gefühlten 40 Jahren einen ersten Erziehungsschnitt.“ Beschäftigte vom Heidenauer Garten- & Landschaftsbau Sven Strauß machen jetzt Ordnung und pflegen die Obstbäume. Dabei werden die Baumhöhlen genau untersucht. „Es könnte sein, dass der streng geschützte Juchtenkäfer anzutreffen ist.“ Der Barockgarten ist schließlich nicht weit, dort gibt es diese seltene Art. (SZ/sab)