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Auf dieser Brücke kann es eng werden

Die Nossener Brücke in Dresden könnte künftig zwei Fahrspuren verlieren. Dafür wäre Platz für Straßenbahnen. 

Blick auf die Nossener Brücke in Dresden. © Archivbild: Sven Ellger

Die Stadt plant, die Nossener Brücke komplett zu erneuern. Über sie sollen künftig nicht nur Autos fahren, sondern auch Straßenbahnen. Zu dem rund 700 Meter langen Verkehrszug gehören vier Brücken, die weit über 60 Jahre alt, teilweise von Betonkrebs zerfressen und verschlissen sind. 

Allerdings steht noch nicht fest, wann der Bau konkret beginnt. Gehofft wurde bisher auf 2023. Allerdings zwingt der kritische Zustand die Stadt schon vorher zum Handeln. „Wir werden überlegen, ob die Straße von vier auf zwei Fahrspuren eingeschränkt wird. Das wird in den nächsten Jahren greifen“, sagt Straßenbauamtschef Reinhard Koettnitz.

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Dann gäbe es nur noch eine Spur in jede Richtung. Erstellt wurde ein Gutachten. Das müsse erst ausgewertet werden. Für den Neubau des Verkehrszugs liegt ein Vorentwurf vor. Die Brücken über die Zwickauer, die Fabrikstraße und das Drewag-Gelände könnten ohne Probleme erneuert werden. Die wichtigste Frage ist, wie die Eisenbahnbrücke gestaltet wird. (SZ/phi)