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Auf ein Neues mit Kuckuckstein

Der Zauberpeter und Liebstadt gehören zusammen. Doch erst mal zaubert er woanders.

© PR Zauberpeter

Von Franz Herz

Dippoldiswalde/ Liebstadt. Der Zauberpeter ist vielen noch bestens bekannt. Unter diesem Namen unterhält Dr. Peter Kersten, der promovierter Chemiker ist, seit Jahrzehnten die Zuschauer. Er nennt sich auch „The magic Doctor“. Im Osterzgebirge und der Sächsischen Schweiz sind vor allem seine Fernsehsendungen „Zauber auf Schloss Kuckuckstein“ beliebt gewesen, liegt doch das Schloss mittendrin. Später hat der Zauberpeter auch als Weltenbummler und Paradiesvogel gelebt und Reisereportagen aus aller Welt für den MDR produziert.

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Dieses Jahr wird Peter Kersten seine Fans gleich zweimal erfreuen – in Dippoldiswalde. Werner Buchauer, Vorsitzender des örtlichen Musikantenvereins, lernte ihn vor einigen Jahren bei einem gemeinsamen Auftritt kennen und überzeugte ihn, nach Dippoldiswalde zu kommen. Am Freitag gastiert der Zauberpeter in der Kleinkunstreihe des Musikantenklubs im Bahnhotel. Danach kommt er noch einmal zum Stadtjubiläum.

Herr Kersten, Sie treten in den nächsten Monaten zweimal in Dippoldiswalde auf. Erst am 6. April im Bahnhotel, danach am 3. Juni im Rahmen des Jubiläums 800 Jahre Dippoldiswalde. Wo liegen die Unterschiede zwischen beiden Auftritten?

Ja, warum zweimal Dipps? Am 3. Juni bin ich tagsüber nur mit einer kleinen Show-Einlage in einem großen Programm beteiligt. Am 6. April spiele ich dagegen meinen großen Theaterabend von zwei Stunden. Das sind zwei Paar Schuhe. Es lohnt sich also auf jeden Fall, am 6. April zu kommen.

Was erwartet dann die Besucher diese Woche im Bahnhotel?

Mein Programm heißt „Eine magische Weltreise“. Ich werde einige kurze Filmreportagen aus aller Welt bei meinem Programm zeigen, kurios und lustig, eingebettet in meine Zaubershow.

Was ist der Hintergrund für diese Weltreise?

17 Jahre lang bin ich mit der Kamera für die „Windrose“, das Auslandsmagazin des MDR, um die Welt gereist und habe circa 150 Filmreportagen gedreht. Eingebettet in meine Zaubershow zeige ich einige Kurzfilme aus aller Welt und habe dafür interessante, amüsante und kuriose Geschichten ausgewählt.

Aus welchen Ländern berichten Sie in den Kurzfilmen?

Sie sind auf Bali, in Schanghai in China, in der Karibik, auf Vanuatu im Südpazifik und in Australien entstanden.

Das klingt aber mehr nach Reisereportage.

Das muss man aber positiv sehen, das lockert die Show auf. Der Schwerpunkt bleibt aber bei der Magie. Natürlich zaubere ich und werde die Besucher in altbekannter Manier verblüffen. Ich habe mit den Jahren nichts davon verlernt. Im Gegenteil: Die magische Präsentation ist vielleicht noch reifer geworden. Das Programm wird aus zwei Teilen von jeweils rund 60 Minuten bestehen, mit einer Pause dazwischen.

Sie sind doch einmal nach Indonesien umgezogen. Leben Sie noch dort?

Ich lebe jetzt die meiste Zeit des Jahres wieder in Deutschland und nicht mehr in Indonesien.

Nicht weit von Dippoldiswalde liegt Schloss Kuckuckstein, Ihr „Zauberschloss“. Das hat ja in den letzten Jahren eine bewegte Geschichte erlebt. Sind Sie damit noch verbunden?

Ich habe in den letzten Jahren einige Male auf Schloss Kuckuckstein gezaubert und kenne auch die bewegte Geschichte ganz gut. Mit den neuen Eigentümern habe ich schon Verbindung aufgenommen, und ich hoffe auf eine gute Zusammenarbeit.

Welche Verbindungen haben Sie sonst noch zu unserer Region?

Im Osterzgebirge bin ich der Schweizermühle in Rosenthal eng verbunden. Dort bin ich in den letzten Jahren sehr oft aufgetreten.

Wie kamen Sie eigentlich zur Zauberei?

Meinen ersten Trick habe ich von einem Mitschüler in der fünften Klasse gelernt. Ich bin dann in der Schule aufgetreten, und es hat nicht lange gedauert, bis mein Repertoire für ein Bühnenprogramm gereicht hat. Bald wurde ich unter Vertrag genommen. 1964 hatte ich meinen ersten Fernsehauftritt, von 1974 an war ich ausschließlich im Showgeschäft unterwegs, als Autor, Magier und Moderator. Und es macht mir bis heute Spaß, auf der Bühne zu stehen.

Der Zauberpeter tritt mit seinem Programm „Eine magische Weltreise“ am 6. April, 20 Uhr, im Bahnhotel Dippoldiswalde auf. Eintritt: 10 Euro im Vorverkauf bei Staeck am Markt, Abendkasse 12 Euro. Autogrammwünsche an [email protected]