Merken

Auf einen Kräuterschnaps ins Kirnitzschtal

Bald wieder Gast in der Sächsischen Schweiz: der Sänger Olaf Berger. Im SZ-Gespräch sagt der Star, warum er sich hier heimisch fühlt.

Teilen
Folgen
© M. Esser

Der Schlagersänger Olaf Berger wird in den nächsten Wochen gleich mehrmals hier zu Gast sein: am 28. Mai in der Mittelndorfer Mühle und am 17. Juni in Sebnitz zur Eröffnung des Stadtfestes gemeinsam mit Uta Bresan und Tom Pauls. Die SZ sprach mit ihm über seine Verbindung zur Sächsischen Schweiz und über seine nächsten Auftritte.

Herr Berger, Sie haben hier bereits mehrmals für Fernsehsendungen gedreht. Haben Sie ein ganz spezielles Erlebnis, an das Sie sich besonders gern erinnern?

Gerne denke ich zum Beispiel an meinen Fernsehdreh für die Sendung „Rosen für die Frauen“ im Jahr 2009 bei der Kunstblume in Sebnitz zurück. Die Herzlichkeit der Frauen und der Einblick in ihre Arbeit in der Manufaktur haben mich sehr begeistert. Am Abend gab es dann noch eine Feier in der legendären Finkenbaude, wo für unsere Sendung noch mal die typischen DDR-Cocktails gemixt wurden. Wir hatten einen Riesenspaß und es war ein schöner Rückblick in die alte Zeit der Frauentagsfeiern rund um den 8. März. Die Dreharbeiten für meine Sendereihen beim MDR, z. B. „TOP TEN“ oder „Alleine gegen alle“, führten mich in die schönsten Regionen Deutschlands. So auch in das wunderschöne Kirnitzschtal. Oft musste ich verschiedene spielerische Aufgaben und Rätsel in meinen Sendungen lösen. So war ich auf die Mithilfe der Menschen auf der Straße angewiesen. Die unbeschwerte, herzliche und offene Art hat mich immer sehr heimisch fühlen lassen und war für unsere Fernsehsendungen ganz wichtig.

Am 28. Mai findet das Hoffest in der Mittelndorfer Mühle statt. Sie sind dort bereits ein Dauergast. Was verbindet Sie mit der Mühle, mit Kirnitzschtal?

Mit der Mittelndorfer Mühle und dem gesamten Mühlenteam um Uwe Krebs verbindet mich eine langjährige Freundschaft. Auch meine Fernsehsendungen führten mich oft entlang der vielen Mahl- und Schneidemühlen an der wilden Kirnitzsch, in der Mittelndorfer Mühle habe ich besonders gern eine gemütliche Rast auf ein Bierchen eingelegt. Eine Fahrt mit der Kirnitzschtalbahn von Bad Schandau Richtung Lichtenhainer Wasserfall ist immer wieder ein besonderes Erlebnis und kleine Zwischenstopps lohnen sich immer.

Haben Sie beim Hoffest bereits ein Stammpublikum?

Mittlerweile ist es wirklich wie ein kleines „Klassentreffen“ und Wiedersehen mit Freunden und langjährigen treuen Fans. Sogar aus Lübeck reisen Fans meiner Musik und der MIMÜ an, weil sie sich pudelwohl und gut aufgehoben fühlen. Zumeist verbinden die Fans die Veranstaltungen mit kleinen Ausflügen und Wanderungen.

Worauf können sich die Zuschauer besonders freuen?

Selbstverständlich habe ich meine alten Hits und neuen Songs im Gepäck. Von „Es brennt wie Feuer“ bis hin zu meiner neuen Sommersingle „La Fiesta“, mit der ich am 26. Juni TV Premiere im ARD bei „Immer wieder sonntags“ feiere, wird alles mit dabei sein.

Als Nächstes werden Sie am 17. Juni wieder in der Region sein, und zwar zur Eröffnung des Stadtfestes anlässlich 775 Jahre Sebnitz. Was wird dort anders sein?

Auf diesen Auftritt freue ich mich ganz besonders. Neben meiner lieben Kollegin Uta Bresan gibt es ein Wiedersehen mit meiner geliebten „Ilse Bähnert“ alias Tom Pauls. Auch in Sebnitz habe ich natürlich meine Hits und die Gitarre dabei … mehr verrate ich noch nicht!

Sind in diesem Jahr weitere Auftritte in der Sächsischen Schweiz geplant oder auch weitere Aufnahmen für Fernsehsendungen?

Mein Kalender ist rappelvoll und sicherlich wird im Laufe des Jahres noch so einiges hinzukommen. Eines weiß ich aber ganz bestimmt: Private Ausflüge mit meiner Julia werde ich in diesem Jahr auf jeden Fall noch in die Sächsische Schweiz machen. Und dabei freue ich mich ganz besonders auf die leckere Forelle in der Mittelndorfer Mühle und die obligatorischen Kräuter.

Das Gespräch führte Anja Weber.

Hoffest Mittelndorfer Mühle am 28. Mai , 21 Uhr, Tickets 29,90 Euro

Eröffnung Stadtfest 775 Jahre Sebnitz, 17. Juni, 20 Uhr