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Bischofswerda

Neuer Asphalt auf der Siedlerstraße

Trotz böser Überraschungen wurde die Straße zur Ringenhainer Siedlung pünktlich fertig. Davon haben nicht nur Anwohner ihr Gutes.

Jetzt ist die Straße in die Ringenhainer Siedlung fertig.
Jetzt ist die Straße in die Ringenhainer Siedlung fertig. © Lutz Hohlbaum

Ringenhain. Nach vier Monaten Bauzeit konnte jetzt der erste Bauabschnitt der Siedlerstraße in Ringenhain planmäßig fertiggestellt werden. Gebaut wurde auf einer Länge von 400 Metern zwischen der B 98 und dem Sportplatz. Die Straße am sogenannten „Erbgerichtsberg“ ist zwar eine Anliegerstraße. Doch auch viele andere nutzen sie; zum Beispiel die Gäste der Gaststätte am Sportplatz, die Biathleten und viele Wanderer, die zwischen Ringenhain und dem Valtenberg unterwegs sind. „Mit dem Straßenausbau erfolgte zugleich die komplette Erneuerung der maroden Entwässerung der Straße, und die veralteten Straßenleuchten wurden durch eine neue, energieeffiziente LED-Beleuchtungsanlage ersetzt“, sagte Lutz Hohlbaum, Leiter der Bauverwaltung der Gemeinde Steinigtwolmsdorf. Am Bauvorhaben beteiligte sich auch die Telekom mit der Verlegung von Leerrohren und Glasfaserkabeln. „Somit kann die Breitbandversorgung auch in diesem Gebiet künftig gesichert werden.“

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620.000 Euro investiert

Ausgeführt wurden die Arbeiten durch das Unternehmen Bistra Bau Putzkau. Die Bauleute mussten mehrere Herausforderungen meistern. Dazu gehörten die schwierigen Baugrundverhältnisse, wie zum Beispiel mangelhafte Tragfähigkeit, die einen streckenweisen Bodenaustausch zur Folge hatte, erläutert Lutz Hohlbaum. Hinzu kam, dass die Bauarbeiter auf etliche Findlinge stießen, die sie mühevoll entfernen mussten. Außerdem mussten massive Granitablagerungen mit Hilfe von hydraulischer Spalttechnik und Sprengungen beseitigt werden. Trotz dieser Überraschungen konnte das Putzkauer Unternehmen die Arbeiten termingerecht beenden. „Damit konnte auch eine wichtige Auflage der Gemeinde erfüllt werden, die eine Fertigstellung vor dem Winterbeginn gefordert hatte, um eine unzumutbare Erreichbarkeit des Siedlungsgebietes über die einzige, auch als Umleitung genutzte Zufahrt, zu vermeiden. Dafür, dass trotz der ungünstigen Umstände der Bauabschnitt termingerecht und mit sichtbar gutem Ergebnis fertiggestellt wurde, möchten wir uns bei dem Straßenbauunternehmen bedanken“, sagt Lutz Hohlbaum. Ebenso bei dem ortsansässigen Elektrofachbetrieb Lehmann, der gemeinsam mit dem Ingenieurbüro für Elektroplanung ILM aus Löbau die Straßenbeleuchtungsanlage errichtete.

Durch den grundhaften Ausbau des Straßenabschnittes und die Erneuerung der Straßenbeleuchtung verbessert sich die Zufahrtssituation für die Ringenhainer Siedlung und das Wochenendgebiet bedeutend. Die Gemeinde Steinigtwolmsdorf investierte dafür rund 620.000 Euro. Es war in diesem Jahr die größte Baustelle im Gemeindegebiet. Hinzu kamen 2019 Investitionen in weitere Gemeindestraßen, so die Deckenerneuerung auf der Neuen Straße in Steinigtwolmsdorf und der Ausbau des Zufahrtsbereiches zum Wesenitzweg gegenüber der Webergasse in Ringenhain.

Weitere größere Investitionen erfolgten in diesem Jahr in die Erneuerung von Straßenbeleuchtungsabschnitten in Steinigtwolmsdorf. So zum Beispiel Am Höllberg, in der Rosengasse, dem Wanderweg und am Wesenitzweg zwischen der Bundesstraße und der Kindertagesstätte Zwergenland. Hinzu kam der Abriss des maroden Nebengebäudes am Dorfgemeinschaftszentrum in Weifa. Lutz Hohlbaum: „Bedanken möchten wir uns bei allen Beteiligten sowie für das Verständnis der Anwohner, die während der Bauzeit mit Behinderungen und Einschränkungen zurechtkommen mussten.“ (SZ)

So sah die Straße vor der Sanierung aus.
So sah die Straße vor der Sanierung aus. © Lutz Hohlbaum

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