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Auf Streifzug rund um die Gipfel des Osterzgebirges

Die 15. Auflage der Frühlingsspaziergänge bietet Ausflüge in Wald und Flur an. Was man dabei entdecken kann.

© Archiv: Egbert Kamprath

Von Anja Ehrhartsmann

Osterzgebirge. Draußen beginnt es langsam zu sprießen und die ersten Sonnenstrahlen kitzeln auf der Haut. Viele Osterzgebirgler zieht es da hinaus in die Natur. Wer die Region einmal neu für sich entdecken möchte, hat mit den Frühlingsspaziergängen Gelegenheit dazu. Während der sachsenweiten Aktion, die zum 15. Mal unter der Federführung des Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) läuft, gibt es von April bis Ende Juni verschiedene Angebote. Im Osterzgebirge stehen etwa thematische Wanderungen oder Streifzüge durch Parks, Gärten und Wälder auf dem Programm. Für Gipfelstürmer geht es am Freitag, 20. April, mit Jochen Löbel auf einem 19 Kilometer langen Rundwanderweg auf die markantesten Berge des Osterzgebirges: Kahleberg, Geisingberg und Kohlhaukuppe. Einmalige Ausblicke lohnen die Aufstiege. Eine Rast kann an der Sommerrodelbahn eingelegt werden und in allen drei Bergbauden. Treffpunkt ist um 9.30 Uhr an der Rezeption im Hotel Lugsteinhof in Zinnwald. Die Tour, die bis Ende Juni noch öfter angeboten wird, eignet sich auch für Familien und Schulklassen. Anmeldung per E-Mail an [email protected] oder unter Telefon 035056 3650.

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Zu einem „Aufbruch in den Frühling“ nimmt Heilpraktikerin Anke Merkel alle Interessierten mit, die sich am Sonnabend, 21. April, um 14 Uhr am Bahnhof Klingenberg-Colmnitz versammeln. Ziel ist es, mit den ureigenen Kräften der Natur auf verschiedene Weise in Kontakt zu kommen. Auf der zehn Kilometer langen Wanderung, die nicht im klassischen Stil zu verstehen ist, soll es Raum für persönliche Entdeckungen geben. Anmeldung per E-Mail an [email protected] oder unter Telefon 0171 9560939.

„Steinkohle im Osterzgebirge? Eine naturkundlich-geologische Tour zum Rennberg“ heißt eine thematische Wanderung, welche die Grüne Liga Osterzgebirge am Sonntag, 29. April, anbietet. Los geht’s um 11 Uhr. Treffpunkt für die zehn Kilometer lange Route ist die Bushaltestelle Parkplatz Bärenfels. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Ziel der Aktionswochen ist es, die Menschen nach draußen zu locken und sie in einem lockeren Rahmen für die Umwelt und die Natur zu sensibilisieren, sagt Frank Meyer, Sprecher des SMUL. „Durch Umweltbildung soll Bewusstsein und ein Verantwortungsgefühl für das eigene Umfeld geschaffen werden.“ Sachsenweit gibt es 300 Aktionen und damit rund 50 mehr als im Vorjahr, sagt Frank Meyer, Sprecher des SMUL. Die einzelnen Touren, die sich an Einheimische und Touristen gleichermaßen richten, werden nach insgesamt fünf Regionen aufgelistet, die sich an den alten Kreisgrenzen orientieren. Das Osterzgebirge ist dem Gebiet Elbe/Sächsische Schweiz zugeteilt. Karin Roscher, Regionalkoordinatorin des Gebiets, rechnet wieder mit einem bunt gemischten Publikum. „Erfahrungsgemäß ist die Teilnehmerzahl sehr witterungsabhängig“, sagt sie. „Es gab schon Veranstaltungen, da war kaum jemand da, und welche mit 80 Personen.“ Die jeweiligen Spaziergänge finden aber auch bei geringer Teilnehmerzahl statt. „Wir schicken niemanden weg.“

Alle Frühlingsspaziergänge sind im Internet unter www.frühlingsspaziergang.sachsen.de abrufbar.

Das Programmheft kann unter www.publikationen.sachsen.de als PDF-Datei heruntergeladen werden.