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Gesundheit

Auf Südeuropa-Reisen vor Mücken schützen

Die ersten Infektionen mit dem West-Nil-Fieber wurden aus Italien und Griechenland gemeldet.

Dieses von den Centers for Disease Control zur Verfügung gestellte Foto zeigt eine elektronenmikroskopische Aufnahme des West-Nil-Virus.
Dieses von den Centers for Disease Control zur Verfügung gestellte Foto zeigt eine elektronenmikroskopische Aufnahme des West-Nil-Virus. © dpa/EPA/CENTERS FOR DISEASE CONTROL/Cynthia Goldsm

Düsseldorf/Berlin. Reisende in Südeuropa sollten sich vor Mückenstichen schützen. So wurden nach Angaben des Centrums für Reisemedizin (CRM) Mitte Juli die ersten Infektionen mit West-Nil-Fieber aus Italien und Griechenland gemeldet. In Griechenland sind zehn Menschen erkrankt, in Italien einer, dort kommt die Infektion vor allem im Norden vereinzelt vor.

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Auch das Auswärtige Amt (AA) warnt in seinen Reise- und Sicherheitshinweisen vor dem West-Nil-Fieber, das von tagaktiven Mücken übertragen wird. Die Infektion verläuft meist unauffällig, selten kann es jedoch zu schweren neurologischen Symptomen kommen. Eine Schutzimpfung oder spezifische Behandlung gibt es nicht.

Insektenschutzmittel großzügig verwenden

Stattdessen empfiehlt das Auswärtige Amt, lange Kleidung zu tragen, die die Arme und Beine bedeckt. Besonders tagsüber sollte mehrfach Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen aufgetragen werden. 

Insektenschutz auf Reisen schützt auch vor anderen Krankheiten, die durch Insekten übertragen werden: So das Chikungunya-Fieber durch Aedes-Mücken oder das sogenannte Toskana-Fieber durch kleine Sandfliegen. (dpa/tmn)