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Aufgabe vergeigt: Fehler als Azubi kommunizieren

Immer alles richtig zu machen - das schafft niemand. In der Ausbildung ist man aber oft noch unsicher, wie man mit Fehlern umgehen soll. In jedem Fall gilt: Ehrlich währt am längsten.

Niemand ist fehlerfrei.
Niemand ist fehlerfrei. © Pixabay.com/SteveBuissinne (Symbolfoto)

Hamburg. Auszubildende sollten offen damit umgehen, wenn ihnen mal ein Fehler unterläuft. Das erklärt Psychologin Anne Kissling im Azubi-Magazin "Young Look" (Ausgabe 01/2020) der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW).

Sie empfiehlt, dem Ausbildungsleiter oder Verantwortlichen neutral zu schildern, was passiert ist. Denn nur so könne die Führungskraft noch eingreifen. Azubis zeigen so auch, dass sie Verantwortung übernehmen.

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Am besten erklären Azubis im Gespräch, aus welchen Gründen sie so gehandelt haben. Dann können Vorgesetzte oder Ausbilder Rückmeldung geben, wie schwerwiegend der Fehler war und wie man in Zukunft in ähnlichen Situationen am besten reagiert. Womöglich stellt sich auch heraus, dass alles harmloser ist als gedacht.

Wer schon falsche Anweisungen von Kolleginnen oder Vorgesetzten bekommen hat, wodurch der Fehler erst passiert ist, sollte die Schuld trotzdem nicht anderen in die Schuhe schieben. Kissling rät, das besser im direkten Gespräch mit den Kollegen zu klären und zu erläutern, wie es einem damit ergangen ist. (dpa/tmn)