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Aufträge für Projekt „Grünes Band“

An der Alten Druckerei in Radeberg sollen die Freiflächen neu gestaltet werden. Die Stadt will dafür jetzt die Weichen stellen.

© Thorsten Eckert

Radeberg. Vor einigen Monaten hat sich Radeberg festgelegt, das Röder-Ufer soll erlebbar werden. Ein sogenanntes Grünes Band soll sich entlang des Flusses ziehen. Jetzt stellt der Stadtrat eine weitere wichtige Weiche für dieses Projekt. Auf der Sitzung am Mittwoch, dem 28. Februar, ist die Vergabe der Freiflächengestaltung an der Alten Druckerei an mehrere Firmen vorgesehen. So soll in dem Bereich die Freiflächengestaltung beginnen. Damit wird eine Landschaftsbaufirma beauftragt. Auch Brückenarbeiten sind vorgesehen.

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Ziel des Projektes „Grünes Band“ ist, einen Röder-Ufer-Spaziergang vom Hüttertal bis hin zum Seifersdorfer Tal im Ortsteil Liegau-Augustusbad zu ermöglichen. Zunächst hatte sich eine Arbeitsgruppe aus Stadträten aller Fraktionen und interessierten Radebergern gemeldet, die ein ganzes Bündel an Ideen vorgelegt hatten. Das Planungsbüro Schubert entwickelte daraus im Auftrag der Stadt ein Konzept für das Grüne Band. So soll es eine Fußgängerbrücke geben, die den Wanderweg im Gelbke-Hain mit der Grünfläche neben der „Verleger-Villa“ am gegenüberliegenden Ufer verbindet. Am Gelbke-Hain könnten die maroden Treppenanlagen saniert und die Parkanlage zudem endlich mit einer Beleuchtung ausgestattet werden. Profitieren könnte aber auch der Parkplatz im Kurvenbereich zwischen Dietze- und Röderstraße nahe der Mittelmühle.

Auf der Tagesordnung stehen unter anderem noch folgende Punkte. So geht es um den Bebauungsplan Radeberger Straße in Großerkmannsdorf und eine Änderung der Hauptsatzung der Stadt Radeberg. (SZ)