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Döbeln

Mehr Aufwand fürs Depot

Die Fenster im Gerätehaus Gallschütz beschäftigen den Gemeinderat erneut. Die Lösung findet nicht überall Zustimmung.

Harald Kroschke an einem der kaputten Fenster im Gerätehaus Gallschütz.
Harald Kroschke an einem der kaputten Fenster im Gerätehaus Gallschütz. © Dietmar Thomas

Großweitzschen. Im August hatten die Großweitzschener Gemeinderäte außerplanmäßige Ausgaben für das Gerätehaus in Gallschütz in Höhe von 10.000 Euro beschlossen.

Ursprünglich sollten damit die vier Dreieck-Dachgaubenfenster ausgetauscht werden (wir berichteten). Nach einer Besichtigung im September sei der Beschluss gefasst worden, nur die beiden Dreieckfenster auf der Wetterseite auszutauschen, sagte Bauamtsleiter Klaus Bichler. Zudem sollte geprüft werden, ob weitere Fenster an dem Gerätehaus mit dem vorhandenen Geld erneuert werden können.

Wer den Pfennig nicht ehrt

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 „Von der Firma Einrichter haben wir ein Angebot für die Erneuerung von sechs Fenstern auf der Wetterseite erhalten. Vier davon sind definitiv morsch“, sagte Bichler. Die Kosten belaufen sich auf etwa 5.400 Euro. Im Angebot enthalten sind Ausbau und Entsorgung der alten und Einbau der neuen Fenster sowie Putzarbeiten.

„Mit dem Preis für die Erneuerung der bereits vergebenen Dachgaubenfenster kommen wir auf einen Betrag von knapp 9.400 Euro“, so Bichler. Auf der Wetterseite wären dann nur noch zwei Fenster im Bereich der Fahrzeughalle offen. Im nächsten Jahr sollen die verbleibenden Holzfenster gestrichen werden. Der Antrag wurde bei vier Gegenstimmen und zwei Enthaltungen angenommen.

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