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Auftrag für Freitaler Elektrofirma

Deutlich mehr als veranschlagt kostet die Elektroinstallation für das künftige Bürgerbüro im Bahnhof Potschappel. Nur zwei Firmen wollten den Auftrag.

© Andreas Weihs

Freital. Der Technische Ausschuss der Stadt Freital hat in einer Sondersitzung einen weiteren Bauauftrag für den Bahnhof Potschappel vergeben. Ein einheimisches Unternehmen wird die gesamte Elektroinstallation ausführen. Den Zuschlag erhielt die Firma Stasch Elektrotechnik. Insgesamt gab es nur zwei Angebote, neben den Freitalern hatte sich eine Firma aus Dresden-Coschütz beworben. Die Dresdner mussten allerdings ausgeschlossen werden, weil sie in ihren Angebotsunterlagen unzureichende Angaben zu verwendeten Produkten geliefert hatten. So kommen die Freitaler zum Zuge – allerdings zu einem deutlich höheren Preis als von den Planern zunächst berechnet. Sie hatten die Kosten für die Elektroinstallation, zu der neben der Beleuchtung auch die gesamte Steuerung für die Jalousien gehört, auf etwa 308 000 Euro geschätzt. Das Angebot der Stasch Elektrotechnik lag nun bei 368 000 Euro. Zum Vergleich: Die ausgeschlossene Dresdner Firma hatte 364 000 Euro veranschlagt. „Die Bausummensteigerung kommt wohl aufgrund der allgemeinen Preislage im Baugewerbe zustande“, sagte Freitals Baubürgermeister Jörg-Peter Schautz. Einzige Alternative wäre eine Neuausschreibung gewesen – mit ungewissem Ausgang und einem deutlichen Zeitverzug. Die Arbeiten an der Elektroinstallation sollen nämlich bereits in der zweiten Augustwoche starten. Das als Bahnhofsgebäude wird derzeit zum Bürgerbüro umgebaut, zudem entstehen weitere Arbeitsräume für die Stadtverwaltung und Stadtrat. (SZ/hey)

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