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Aufzug soll im Winter nicht fahren

Bis Ende November wird der Panormalift umgebaut. Ob der Lift danach wieder im normalen Takt fährt, entscheidet der Stadtrat.

© Archiv/Anne Hübschmann

Meißen. Auf seiner Sitzung am kommenden Mittwoch will der Stadtrat die Betriebszeiten des Burgbergaufzugs und mögliche Shuttleeinsätze festlegen. Laut Beschlussvorschlag soll der Aufzug, dessen Umbauarbeiten im November abgeschlossen werden sollen, in den Monaten März bis Dezember zu den Betriebszeiten 8 bis 20 Uhr verkehren, und zwar ausschließlich mit Personal.

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„Zu Festen, Feiern, Märkten und Sonderveranstaltungen steht es dem Aufzugsbetreiber frei, gegen Kostenerstattung längere Betriebszeiten anzubieten.“ Im Januar und Februar soll der Aufzug geschlossen bleiben. Falls es während der Betriebszeiten zum Ausfall der Anlage kommt, soll von 10 bis 16 Uhr ein Shuttleverkehr angeboten werden. Dem Betreiber sollen zusätzliche Personalkosten und die Kosten des Shuttleeinsatzes im Falle von Funktionsstörungen des Aufzuges erstattet werden.

Zur Begründung des Beschlussvorschlages heißt es, dass die, seit Inbetriebnahme des Schrägaufzuges ab 11. Mai 2011 angebotene uneingeschränkte, überwiegend unkontrollierte und beliebige Nutzungsmöglichkeit der Anlage ein erhöhtes Risiko technischer, aber auch von Witterungseinflüssen begünstigter Betriebsstörungen in sich getragen habe. „Die damit verbundenen Beeinträchtigungen und Risiken für die Nutzer des Aufzuges sollen künftig vermieden bzw. minimiert werden.“

Die Festlegung von Betriebszeiten, in denen sich Personal vor Ort befindet, welches Nutzung und Betrieb kontrollieren, mögliche Störungen oder für den sicheren Betrieb kritische äußere Einflüsse wie Sturm, Eisregen, starker Schneefall frühzeitig erkennen und Maßnahmen unverzüglich veranlassen kann, „sind geeignet, diesem Anspruch gerecht zu werden“. (SZ)