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Aufzugsbau im Rathaus verzögert sich

Die Arbeiten in Rabenau ruhen. Grund sind finanzielle Schwierigkeiten der Baufirma. Eine Lösung ist aber in Sicht.

Im Rathaus sollte ein Aufzug gebaut werden. Die Arbeiten ruhen allerdings erst einmal.
Im Rathaus sollte ein Aufzug gebaut werden. Die Arbeiten ruhen allerdings erst einmal. © Karl-Ludwig Oberthuer

Für mehr Barrierefreiheit bekommt das Rabenauer Rathaus einen Fahrstuhl. Seit Mitte Mai wird bei laufendem Betrieb an dem denkmalgeschützten Gebäude gebaut, doch derzeit ruhen die Arbeiten. Wie auf der jüngsten Stadtratssitzung bekannt wurde, ist die beauftragte Firma in finanzielle Schieflage geraten. „Die bauausführende Firma Rauschenbach hat uns mitgeteilt, dass die Restleistungen der Maßnahme durch sie nicht mehr ausgeführt werden“, bestätigt Bürgermeister Thomas Paul (CDU). „Die Baustelle ruht die zweite Woche. 

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Wir haben uns Rechtsbeistand besorgt und am Donnerstag die Vertragskündigung unsererseits erklärt“, so das Stadtoberhaupt. Ende April hatte der Stadtrat die Arbeiten an die Firma aus Meißen vergeben, für knapp 74 000 Euro. Damit es auf der Baustelle möglichst nahtlos weitergeht, ist die Stadtverwaltung längst aktiv geworden. Es habe bereits Gespräche mit den Platzierten der Ausschreibung gegeben und es wurde Ersatz gefunden. Die Firma Weißhaupt nehme jetzt am Montag die Arbeit auf, um die Restleistungen aus dem Auftragslos „Bauhauptleistungen“ fertigzustellen. Zu großen Verzögerungen komme es also nicht. Die Arbeiten liegen knapp im Rahmen des Bauablaufplanes, so Bürgermeister Paul. Die Aufzugstechnik soll dann wie geplant, voraussichtlich Ende September eingebaut werden. (SZ/aeh)