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Oper, Ballet, Theater – alles online schauen

Immer mehr Spielstätten bieten einen Online-Spielplan an - ein Konzept auch für die Zukunft?

Trost im Netz: Immer mehr bekannte Spielstätten bieten eintrittsfreie Kulturerlebnisse.
Trost im Netz: Immer mehr bekannte Spielstätten bieten eintrittsfreie Kulturerlebnisse. © skeeze / pixabay

Gerade hat das Festspielhaus Hellerau mit einem umfangreichen Online-Programm aus Mitschnitten, Interviews und Kurzfilmen auf die Absage vieler Veranstaltungen durch die Corona-Epidemie reagiert. Man verpasst also nicht viel, kann es sich also zu Hause bequem machen und sich Konzertmitschnitte vergangener „Feature Ring“-Ausgaben mit Barbara Thalheim (7.10.2019), Lisa Bassenge (29.4.2019), K.Zia (27.1.2020) oder den Dienstagssalon mit Max Rademann und Nino aus Wien (15.1.2019) anschauen. Im Bereich Performance/Tanz wird u.a. der Kurzfilm „Off Ground (2013) von Louise Lecavalier gezeigt. Darüber hinaus sind die Gesamtaufnahmen verschiedener Produktionen der freien Szene zu sehen. Und zum „Mitmachen“ lädt das Projekt „Dance in times of isolation“ von Rosas ein. In einem Online-Tutorial können Tanzbegeisterte zudem von zu Hause aus die Choreografie von „Rosas danst Rosas“ erlernen und als Video hochladen.

Weitere Programminhalte des Festspielhauses Hellerau werden regelmäßig ergänzt.

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Solch menschliche Nähe kann man größtenteils derzeit nur auf dem Monitor erleben (Szene aus Don Quijote).
Solch menschliche Nähe kann man größtenteils derzeit nur auf dem Monitor erleben (Szene aus Don Quijote). © WikimediaImages / pixabay

Aktuelle Online-Termine (kleine Auswahl):

26. März:

Deutsches Theater Berlin

18 Uhr: Schauspieler*innen des Deutschen Theater lesen „Decamerone“ von Giovanni Boccacio (auch am 27.3.)

Metropolitan Opera New York

Ab 19.30 Uhr: „Götterdämmerung“ von Richard Wagner (Vorstellung vom 11. Februar 2012); dirigiert von Fabio Luisi

Staatsoper Berlin

Ab 12 Uhr für 24 Stunden: „Hippolyte et Aricie“ von Jean-Philippe Rameau; Musikalische Leitung: Simon Rattle

27. März

Münchner Kammerspiele

18 Uhr: „The Vacuum Cleaner“ von Toshiki Okada

Staatsoper Stuttgart

Ganztags: „Die Liebe zu drei Orangen“ von Sergej Prokofjew; Regie: Axel Ranisch; Musikalische Leitung: Alejo Pérez

Wiener Staatsoper

19 Uhr: Stream „Le Nozze die Figaro“ von Wolfgang Amadeus Mozart, Dirigent: Adam Fischer, Regie: Jean-Louis Martinoty (kostenlose Registrierung)

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